Freitag, 8. Februar 2013

Was hat Schwefel im Körper des Menschen zu suchen? In der Gestalt wie wir ihn aus dem Chemieunterricht kennen, als gelbes Pulver, selbstverständlich nichts. Freilich existiert eine Schwefelverbindung, die zu den wertvollsten Rohstoffen gehört, die für den Ausbau gesunder Zellen gebraucht wird. Ein geringer, aber sehr wichtiger Anteil des Körpergewichtes, zirka 0,25 %, existiert aus Schwefel. Der Körper arbeitet während des sämtlichen Lebens laufend daran, alte Zellen zu erneuern. Wenn vollständige Grundstoffe zur Verfügung stehen, läuft dieser Verlauf störungsfrei. Entsteht irgendwo ein Manko, führt das zu ernstlichen Problemen.

Welche Nahrungsergänzungsmittel sehen wir in den Regalen von Supermärkten und Apotheken zu Genüge? Richtig, Magnesium, Calcium und Vitamine in umfangreichen Mengen. Auch in den einschlägigen Medien wird ständig dafür Werbung gemacht. Davon, dass wir genug Schwefel benötigen, redet niemand. Entweder wurde der Mangel an Schwefel und seine Folgen noch nicht thematisiert oder wir glauben, mit unserer Ernährung genügend damit versorgt zu sein. Das ist dagegen nicht der Fall, weil Mangel an Schwefel weit verbreitet ist. Da Schwefel in allen Zellen enthalten ist, muss dem Körper dieses Mineral stets in hinreichender Quantität zur Verfügung stehen. Dies kann durch die Versorgung von Methyl Sulfonyl Methan (MSM) geschehen. Ein zusätzlicher positiver Effekt entsteht, wenn man MSM zusammen mit Vitamin C einnimmt. Dadurch werden die Zellen flexibler und durchlässiger, wodurch wiederum Giftstoffe besser eliminiert werden. Das äußert sich in der Art, dass man sich besser fühlt. Ebenso die Haut wird weicher und glatter und die Haare glänzen. Man sieht einfach besser aus.

MSM zählt zu der Gruppe Antioxidantien. Die MSM Wirkung erfolgt deshalb auch in den verschiedensten Bereichen des Körpers. Zuguterletzt wird das Blut gereinigt und Giftstoffe werden ausgespült. Fernerhin werden fremde Proteine und freie Radikale geschmälert. Durch die industrielle Herstellung von Lebensmitteln sind wir dagegen dem Risiko ausgesetzt, lediglich unzureichend mit Methyl Sulfonyl Methan versorgt zu sein. Wir sollten mithin die Selbstheilungskräfte unseres Körpers unterstützen, indem wir unsere Lebensmittel mit MSM ergänzen. Was zu viel ist, scheidet der Körper durchaus aus. Es ist ja nicht so, dass wir Schwefel nicht als Heilmittel kennen würden. Um Schmerzen, Rheuma und Arthritis zu lindern, besucht man seit Jahrhunderten schwefelhaltige Heilquellen. Ebenso in den Apotheken bekommt man zur Bekämpfung bakterieller Infektionen unterschiedliche Sulfonamide. Gleichermaßen vorkommen entzündungshemmende und antibakterielle Schwefelsalben. Um Entzündungen und Sportverletzungen zu behandeln, ist in vielen Ländern ein chemischer Verwandter des MSM greifbar, das DSMO (Dimethylsulfoxid). Die MSM Wirkung entfaltet sich im menschlichen Körper durchweg positiv. Der Körper wird empfänglicher für Infektionen und Krankheiten wenn es ihm an Schwefel mangelt. Die äußerliche MSM Wirkung können wir an gesunder Haut, glatten Haaren und Nägeln erkennen. Für das dafür zuständige Kollagen sorgt ebenfalls MSM. Ebenfalls Patienten mit chronischen Allergien erfahren eine völlige Linderung der Symptome. Auch im Magen tut MSM seinen Dienst durch Überwachung der Magensäure, was erneut das Risiko von Magengeschwüren drosselt. Die Heilung von Wunden wird beschleunigt und die Schmerzreaktion von gesundem Gewebe blockiert. Die positiven MSM Resultate sind sehr vielfältig. Da es sich bei MSM um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt, ist die MSM Dosierung nicht weiter kritisch. Nicht benötigte Mengen werden vom Körper ausgeschieden. Die ärztlichen Empfehlungen dafür liegen normalerweise bei 500 bis 1000 mg täglich. Ebenso bei Einnahmen von 5000 mg pro Tag hat man keine Nebenwirkungen konstatiert. Generell sollte man die MSM Dosierung vom Körpergewicht abhängig machen. Dagegen tritt die MSM Wirkung nicht direkt ein. Man muss es längst durch einen längeren Zeitraum immerzu einnehmen. Nach etwa einem Monat stellt sich die positive Wirkung ein. Beabsichtig man, die MSM Dosierung zu erhöhen, sollte man das über den Tag verteilt vornehmen.

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