Viele Eltern stehen vor der Frage, wann man damit beginnen sollte, Mädchen und Jungen zu erziehen. Anders gesagt: Kann bereits ein Kleinkind zu verwöhnt sein? Gewöhnlich ganz einfach: Handeln Sie nach vernünftigen Menschenverstand! Verständlicher Weise muss ein Kleinkind definitiv rund um die Uhr betreut sein, und dabei so viel Aufmerksamkeit wienur möglich erhalten. Zu sehr Verwöhnen kann man ein Kind deswegen in den ersten Monaten noch nicht. Im Gegenteil: Das Kleinkind muss erst ein Urvertrauen entwickeln.
Dazu benötigt er verlässliche Menschen, die sich um seine Bedürfnisse sorgen. Nur dann kann sich beim Kleinkind allmählich die beruhigende Gewissheit einstellen, dass es ausreichend versorgt wird. Je mehr Wohlbehagen das Baby durch Aufmerksamkeit, Wärme und Körperkontakt spürt, desto schneller wird sich ein solches Vertrauen aufbauen.
Um sicher zu stellen, dass sich ein Baby problemlos in seiner neuen Umwelt zurechtfindet ist es sehr wichtig ihm mit Ritualen Hilfen zu geben. So lernt das Kleinkind zum Beispiel, dass es schlafen soll, sobald die Mama ihm am Abend ein Schlafliedchen singt und es im Anschluss (noch wach!) in sein Bettchen legt. Auch wenn es bequemer ist und sich ganz genüsslich anfühlt – das Kind sollte nicht an der Brust oder an der Flasche einschlafen. Denn das Baby merkt, wenn es wieder aufwacht, dass plötzlich der warme Körper der Mama fehlt.
Da Babys etwa jede Stunde kurz aufwachen wobei sie eine Art „Check“ vornehmen, ob noch wie gewohnt ist, werden sie bei unliebsamen Veränderungen weinen. Legen Sie deshalb ihr Baby bei solchen Einschlafbedingungen hin, die es selbst wieder erreichen kann. Nicht optimal ist zudem das Einschlafen mit dem Schnuller. Fällt dieser heraus, kann das kleine Baby den Schnuller nicht wieder aufheben – und fängt an zu weinen. Das wird besonders nervenaufreibend für alle Beteiligten, wenn sich der Vorgang regelmäßig wiederholt.
Was ist Erziehung
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