Samstag, 9. Februar 2013

Eigentlichen heißen sie richtig Root NameServer. Sie stellen die Basis des World Wide Webs dar, denn auf diesen Rechnern sind die Daten zu finden, auf welchem der anderen Nameserver die Daten zur Erreichbarkeit einer bestimmten Homepage ausgelesen werden können. Bekannt ist, dass es für jede der so genannten Top Level Domains noch einmal separate Root Server gibt. Jede Anfrage landet zu erst dort. Sind dort keine dazu passenden Daten verfügbar, wird der hierarchisch darüber stehende Root Server angefragt.

Ursprünglich gab es weltweit lediglich 13 Domain Name Server , wobei ein erheblicher Teil von ihnen in den USA stationiert war . Der bedeutendste von ihnen hat die Kennung A, trug früher die Kennzeichnung „ns.internic.net“ und steht im Eigentum von VeriSign. Verteilt die Daten nach dem Anycast Prinzip Das funktioniert so, dass bei jeder Anfrage die Route zum zu einem in der Nähe gelegenen Domain Name Server ausgewählt wird, der die gewünschten Adressen enthält. Auf diese Weise kann die Reaktionszeit bis zur Antwort auf eine Anfrage spürbar verkürzt werden. Ein das Anycast Prinzip nutzender Nameserver besteht nämlich nicht mehr länger nur in einem Rechner , sondern es werden viele Rechner zu einem Server zusammen geschlossen. So wird der Standort des Computers zur Nebensache. Damit wurde es möglich, auch für Standorte von Root Servern in Europa und Asien sorgen zu können. Global ist dadurch die Zahl der Root Server auf über hundert angestiegen.

Permanente Aktualisierungen sorgen dafür, dass die Daten auf dem Root Server immer aktuell sind.Dafür ist die ICANN in Zusammenarbeit mit dem U.S. Department of Commerce zuständig. Der Root Server muss deutlich höhere Ressourcen bereit stellen, als er im Durchschnitt braucht. Er darf im Normalbetrieb nur ein Drittel seiner Kapazität ausnutzen. Damit soll abgesichert werden, dass die Adressabfragen auch bei Hochbetrieb und Ausfällen noch bewältigt werden können. Wer wissen möchte, welche Wege die von ihm ans Internet gesendeten Anfragen an den Root Server und im weiteren Verlauf bis zum Server nehmen, auf dem die aufgerufene Website sich befindet, der kann in der DOS Eingabeaufforderung den Befehl „tracert“ verwenden.

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