Dienstag, 5. Februar 2013

Duftstoffe kommen anfangs aus der Landschaft und beinhalten Mitteilungen die für das Zusammenleben und die Fortpflanzung im Allgemeinen angebracht sind. Mit „riechen“ ist nichts anderes gemeint, als dass man die Duftstoffe erkennen kann mit den passenden Organen, in unserem Fall, mit der Nase. Wie von Bedeutung die Duftstoffe sind, lässt sich schon daran erkennen, dass der Geruchssinn der einzige Sinn ist, der direkt mit dem Kontrollzentrum für Emotionen verbunden ist. Dort werden Angst, Depression, Furcht, Streit und Freude gesteuert. Duftstoffe nehmen wir längst war, bevor wir die Quelle erfasst haben. Das Bedeutende daran ist, dass wir schon darauf reagieren ohne dass es uns bewusst wird. Die anderen Sinne passieren zuerst mehrere Teile des Hirns und veranlassen dann zunächst eine Reaktion. Nochmal. Wir reagieren auf Düfte unbewusst. Es kann sein, dass wir die Straßenseite wechseln weil wir ein paar Moleküle einer anderen Person war genommen haben, die uns unbewusst anzieht. Es kann sein, dass man sich beim Schlendern durch eine Einkaufspassage an einem Stand wiederfindet, zu dem man gezielt gar nicht hingegangen wäre. Ein Duft hat uns dahin geführt. Wir sind der Nase nachgegangen. Dieser zauberische Kraft von Düften waren sich schon seit vielen tausend Jahren Urvölker bewusst. Schon im alten Ägypten wurden Duftwässerchen hochprofessionell angefertigt, mit denen man Individuen magisch in seinen Bann ziehen kann. Im Laufe der Zeit breitete sich diese Kunst über die ganze Erde aus. Die Beziehung bestimmter Aromen und Duftstoffe zu einem Parfum hat man sowohl für die Besserung des persönlichen Körpergeruchs verwendet als ebenfalls zu medizinischen Zwecken. Die Inhalation von ätherischen Ölen hat beispielsweise eine positive Wirkung auf Stress. Nicht nur die Wirkung der Düfte war immer geheimnisvoll sondern ebenfalls denjenigen, die in der Situation waren, ein Parfum herzustellen, schrieb man geheimnisvolle Kräfte zu. Heutzutage muss man sich weder zum Priester weihen zu lassen, wie das noch im alten Ägypten der Fall war, noch muss man befürchten, auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Gegenwärtig wissen wir, dass ein Parfum eine Mischung ist aus Duftstoffen ist mit mannigfaltiger Intensität. Das Wort Parfum kommt aus dem Französischen und geht auf die einstige Anwendung von Räucherstoffen zurück – per fumum. Gewöhnlich werden die Duftstoffe, aus denen ein Parfum zusammengesetzt ist, aus der Natur gewonnen. Andere erneut werden synthetisch produziert. Kann man eigentlich Parfum selber herstellen? So mancher, der den Roman „Das Parfum“ oder die geniale Verfilmung gesehen hat, hat sich diese Frage längst gestellt. Da man die Inhaltsstoffe kennt und sie ebenfalls in kleinen Mengen erwerben kann, ist es unbedingt möglich auch ohne Zauberei, ein Parfum selber machen. Das Wissen hierzu ist im WorldWideWeb verfügbar und mit ein wenig Erfahrung kann man ein Parfum selber herstellen, dass zu einem passt.

Das bewährte Parfum setzt sich aus einer Kopfnote, einer Herznote und einer Basisnote zusammen. Das was man vorher riecht und größtenteils die Kaufentscheidung beeinflusst, ist die Kopfnote. Ihre einfach flüchtigen Duftstoffe breiten sich direkt nach dem Aufbringen auf die Haut aus. Nachdem sich die Basisnote verflüchtigt hat, fängt an die Herznote ihre Düfte zu entfalten wobei unbedingt noch Anteile der Kopfnote mitschwingen können. In der Herznote, ebenfalls Mittelnote genannt, werden Blütendüfte mit anderen Aromen verknüpft. Jetzt benötigen wir noch eine Note die Langzeitwirkung verspricht. Das ist die Basisnote. Diese üblicherweise schwereren Düfte kann man auch noch nach Tagen war nehmen. Parfum selber machen ist technisch gesehen kein starkes Problem. Will man indes ein ein wenig anspruchsvolleres Parfum selber herstellen, schadet es nicht, wenn man sich die wertvollsten Kenntnisse über die Düfte von an Blüten, Früchte, Gewürze, Rinde und Harz, Blätter, Gräser, Moose, Beeren und Wurzeln aneignet. Wenn man persönlich nicht so experimentierfreudig ist und ebenso keine Zeit hat, kann man sich im WorldWideWeb ebenso Parfum selber machen lassen. Man lagert sozusagen seine Erzeugung aus an Unternehmen, die die Bausteine nach Wunsch unter Laborbedingungen mischen. Mit dem entsprechenden Flakon hinzu, persönlich beschriftet, hat man rasch einen Duft für sich selbst oder als Präsent. So kann man auch Parfum selber herstellen.

Parfüm

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