Samstag, 16. Februar 2013

Die Statistik sagt, dass gegenwärtig schätzungsweise 96% der Leute unter 30 Jahren in sozialen Netzwerken aktiv sind und 80% der 30- bis 49-jährigen WorldWideWeb-User nutzen die Dienste von Facebook, Twitter, YouTube etc. Dieser Markt, ebenfalls Social Media genannt, scheint offenkundig ein riesiges Potential an Kunden zu beherbergen. Im Social Media Markt kann man direkte Kommunikation mit existierenden oder bevorstehenden Bestellern betreiben. Wenn man hier ein geschicktes Marketing, Social Media Marketing (SMM) betreibt, kann man seine Waren und Dienste nicht bloß einmal absetzen, sondern kann Besteller zu dauerhaften Anhänger machen. Während in anderen Gebieten der WorldWideWeb Reklame, z.B. Adwords, auf kurzfristige Ergebnisse gesetzt wird, sollte die Strategie des Social Media Marketing besser langfristiger Natur sein. was ist social media marketing? Unter dem Ausdruck Social Media Marketing kann man also sämtliche Tätigkeiten zusammenfassen, die den Sinn haben, die Zahlen der Teilnehmer auf Webseiten zu intensivieren um dadurch letzten Endes mehr Kunden zu gewinnen. Auf diese Weise zusammen hängt sowohl die interne als auch die externe Kommunikation der Unternehmen. Oder anders herum, Social Media Marketing beschreibt die Nutzung der sozialen Netzwerke für Marketingzwecke.

Wie aber gehen Firmen damit um? Was bedeutet Social Media Marketing für Unternehmen? Wo liegen die Aussichten und wo die Gefahren? Auf den ersten Blick erscheint es toll, einen Millionen Euro Markt ohne ansehnlichen technischen Einsatz mit Inhalten, Fotos und Videos erreichen zu können. Dass die Umsätze das nicht ausdrücken, liegt an der Natur von sozialen Netzwerken: sie sind keine Einbahnstraße. Die Kommunikation findet auf allen Ebenen statt: unter den Personen, unter Geschäfte und Leuten und umgekehrt. Sämtliche können sich nicht nur über alles instruieren sondern auch noch ihre Ansicht dazu abgeben. Und da liegt ebenso der Hund begraben. Negative Wertungen, Indiskretionen, Falschinformationen und Verleumdungen haben einen ebenso dauerhaften Charakter wie die positiven. Ein weiteres Problem des Social Media Marketing, das von argen Zungen ebenso Schrotflinten Marketing genannt wird, ist, dass Umsätze gewöhnlich nicht unmittelbar bestimmten Aktionen zugeordnet werden können. Mit anderen Worten, der ROI (Return of Investment) kann nicht nach den althergebrachten Marketing Methoden bestimmt werden. Das lässt viele Entscheider in den Unternehmen nur zögerlich und halbherzig damit umgehen nach dem Motto: „Wir können es ja mal probieren, unsere IT ist sowieso da und es kostet ja nicht viel!“ Natürlich fehlt dann auch jegliche Strategie. Demnach fallen dann auch die Ergebnisse aus. Hingegen existieren durchaus Parameter, die man für Symptome über die Effizienz von Social Media Marketing Aktionen heranziehen kann. Da wäre zum einen die Reichweite der Botschaft. Wen erreicht sie und welchen Response gibt es darauf. Das lässt sich experimentell via Splitttests ermitteln. Ein anderer Parameter, der sich auch Skeptikern unter den Entscheidern gut vermitteln lässt, ist die Markenbildung oder das Branding. Es ist sogar einer der bedeutendsten im Social Media Marketing. Ebenfalls der Rücklauf aus sogenannten „Call to Actions“ zählt hinzu. Man kennt sie ja schon aus dem SEO, müssen aber nicht so unmittelbar sein wie z.B. „Hier bestellen“, sondern können auch in kleineren Schritten bestehen. Diese Parameter lassen Schlüsse auf den Vorteil zu, aber zu einer korrekten Kosten-Nutzen-Rechnung zählen ebenfalls die Kosten. Da wird es beim Social Media Marketing für Unternehmen schon beschwerlicher, denn richtiges Social Media Marketing verlangt Zeit. Über den Faktor Zeit lässt sich dann auch eine Berechnung aufbauen. Die Zeit wird benötigt für Zuhören, Inhalte promoten und annoncieren, sowie der Aufbau von Communities und die Erzeugung von Anhänger und Followern. Je nach Unternehmen und Strategie können da längst leicht 20 Wochenstunden zusammenkommen.

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