Samstag, 9. Februar 2013

Die Chirurgie der Katarakt ermöglicht nicht traumatische Augenoperationen durch modernste künstliche Linsen von universell anerkannten Herstellern mit speziellen Oberflächen, Filtern und optischen Geometrien. All diese Ingredienzien werden an die individuellen Bedürfnisse des Patienten perfekt angepasst. Die modernen Schnitttechniken machen Schnitte von maximal 2 Millimeter notwendig. Dadurch wird das Risiko des Eingriffs minimiert. Gleichzeitig kommen bei diesem Eingriff nur moderste Instrumente zum Einsatz, die zu 100% aus Einmal-Gerätschaften bestehen, sodass der Hygienestandard möglichst hoch ist. In der Tat verwendet die Kataraktchirurgie spezielle, multifokale und torische künstliche Linsen mit komplexen asphärischen Optiken. Auf diese Weise kann man nach der Augenoperation fast komplett auf die Brille verzichten.

Durch die Flexibilität der natürlichen Linse kann das menschliche Auge sich auf verschiedene Entfernungen einstellen. Der fachliche Ausdruck für diesen Vorgang heißt Akkommodation. Im Alter reduziert sich diese Flexibilität, wodurch auch die Fähigkeit des Fokussierens nachlässt.

Mit herkömmlichen monofokale Intraokularlinsen war bis dato lediglich die Korrektur Sehkraft in einem Entfernungsbereich möglich. Die akkommodative Intraokularlinse kopiert die Akkommodation der natürlichen Augenlinse und kann die Abhängigkeit von der Brille bei den meisten Aktivitäten reduzieren oder überflüssig machen.

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