Der Begriff Barrierefreiheit findet sich erfreulicherweise immer häufiger sowohl in Form von Blogpostings mit Themen wie Webdesign als auch in Büchern zum Thema Webdesign.
Allerdings wird dem Thema bei Planung und Umsetzung von Webauftritten immer noch nicht ausreichende Wichtigkeit eingeräumt und dessen Vorteile bleiben ungenutzt.
In einer ganzen Zahl von Punkten deckt sich die Barrierefreiheit von Webseiten mit professioneller Usability - dem Anwender wird ein in seinem Aufbau insgesamt intuitiv verständliches Webprojekt geboten.
Anders gesagt: Erscheinungsbild und Orientierung ermöglichen eine einfache Bedienung, der Besucher wird nicht mit einer Vielzahl von Bedienelementen irritiert, grafische Elemente und Navigation sind deutlich voneinander getrennt.
Doch barrierefreies Webdesign umfasst mehr als nur eine gute Usability. Die Barrierefreiheit eines Online-Angebots erlaubt Internetnutzern mit physischen oder geistigen Behinderungen das Verständnis und die Nutzung des Webangebots.
Welche Punkte gilt es dabei zu bedenken? Im Folgenden sollen lediglich einige Tipps und Hinweise gegeben werden, mit denen sich die Webseite auch ohne Änderungen des Quelltexts barrierefreier gestalten lässt.
So wären als erstes Aufbau und Text zu nennen. Wie bereits beschrieben ist ein schnörkelloser Aufbau sinnvoll.Bedienflächen und ähnliches sollten eine ausreichende Größe haben um Nutzer mit Sehschwäche oder Schwierigkeiten in der Feinmotorik eine leichtere Bedienung möglich zu machen.
Kennzeichnung und auch sonstige Texte sollten ausreichend Kontrast bieten, wobei auf fließende Übergänge zwischen den Farben verzichtet werden sollte.
Aufforderungen sollten in keinem Fall nur ausschließlich durch unterschiedliche Farben deutlich gemacht werden, da in einer entsprechenden Situation blinde Internetnutzer und Anwender mit Farbfehlsichtigkeit benachteiligt werden. alle Elemente des Webangebots sollten zusätzlich vergrößert angesehen werden könnnen.
Besonders für blinde Webseitenbesucher, die sich den Inhalt von einem Screenreader vorlesen lassen, müssen gesonderte Anpassungen vorgenommen werden.
Die Kennzeichnung von Links sollte durch einen nachvollziehbaren Textlink erfolgen. Eine Aussage wie hier klicken ist also in der Praxis ohne jeden Wert. Barrierefrei sind dagegen Linktexte mit diesem Link gelangen Sie zur Webseite von Prosite.de. Auch wenn diese Art und Weise zu verlinken vielleicht erst einmal unpraktisch erscheinen mag, so bietet sie außerdem die Erstellung von Linktexten mit suchmaschinenrelevanten Keywords.
Der englischsprachige Begriff Keyword ist auch die passende Überleitung zu einem weiteren Punkt. Besonders die bereits genannten Screenreader haben Schwierigkeiten bei der korrekten Wiedergabe von Fremdworten, weshalb sofern möglich auf diese verzichtet werden sollte.
Wer nach dieser Aufzählung von Voraussetzungen, Einschränkungen und erforderlichen Änderungen meint, die Arbeit würde sich nicht lohnen, denkt nicht weit genug. In einer Gesellschaft die in immer stärkeren maße von der Überalterung betroffen ist, ist die Berücksichtigung der Einschränkungen von behinderten Menschen von entscheidender Bedeutung.
Zudem stellen gesundheitlich eingeschränkte Internetnutzer eine bislang oftmals fast beachtete Zielgruppe dar. sein Webangebot barrierefrei aufzubauen ist nicht nur kundenfreundlich, sondern kann zusätzlich neue Besucher auf die Seite ziehen.
Entsprechende Kennzeichnungen auf die Barrierefreiheit der Webseite (die man sich im übrigen auch zertifizieren lassen kann) zeugen von innovativem und sozialem Denken des Betreibers.
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