Freitag, 25. Januar 2013

Die Statistik sagt, dass heute schätzungsweise 96% der Menschen unter 30 Jahren in sozialen Netzwerken aktiv sind und 80% der 30- bis 49-jährigen WorldWideWeb-Anwender benutzen die Dienste von Facebook, Twitter, YouTube etc. Dieser Markt, ebenfalls Social Media genannt, scheint demzufolge ein riesiges Potential an Bestellern zu beherbergen. Das Faszinierende am Social Media Markt ist, dass man direkt mit vorkommenden oder angehenden Käufern kommunizieren kann. Ein geschicktes social media marketing begünstigt nicht bloß Güter und Dienste einmalig zu vertreiben sondern kann auch deren Adressaten zu dauerhaften Fans machen. Im Gegenteil zu den traditionellen Methoden der Werbung im Internet wie zum Beispiel Google Adwords, die auf unmittelbare Ergebnisse setzen, befürwortet es sich, beim Social Media Marketing auf dauerhafte Strategien zu setzen. was ist social media marketing? Unter dem Ausdruck Social Media Marketing kann man also alle Aktivitäten zusammenfassen, die den Inhalt haben, die Zahlen der Nutzer auf Webauftritte zu erhöhen um dadurch letzten Endes mehr Besteller einzuheimsen. Auf diese Weise zusammen hängt sowohl die interne als ebenso die externe Kommunikation der Unternehmen. Oder anders herum, Social Media Marketing beschreibt die Nutznießung der sozialen Netzwerke für Marketingzwecke. Was besagt Social Media Marketing für Unternehmen? Welches sind die Gelegenheiten und Gefährdungen? Anfangs scheint es traumhaft, in kürzester Zeit scheinbar Millionen von Personen mit Fotos, Videos, Blogs, also mit allem was die Propaganda hergibt, zu erreichen. Demzufolge müssten dann ebenfalls die Umsätze sein. Warum das aber nicht so ist, scheint wohl damit zusammenzuhängen, dass es sich eben um soziale Netzwerke handelt, die keine Einbahnstraße sind. Also nicht bloß B2C, sondern auch C2C, C2B und B2B. Alle können sich über alles informieren. Demzufolge stehen den gewiss gigantischen Möglichkeiten ebenso Risiken gegenüber wie zum Beispiel negative Wertungen, die allen erreichbar sind sowie Verleumdungen, Falschinformationen und Indiskretionen.

Eine zusätzliche Unsicherheit des Social Media Marketing für Geschäfte ist die der Unwägbarkeit des Kosten-Nutzen-Faktors. Auf der einen Seite sind Profile in den sozialen Netzwerken bei Twitter und Facebook im Nu und ohne enormen finanziellen Aufwand erstellt, auf der anderen Seite sind sie nutzlos ohne passende Betreuung. Ein weiteres Problem des Social Media Marketing, das von bösen Zungen auch Schrotflinten Marketing genannt wird, ist, dass Geschäfte normalerweise nicht direkt bestimmten Aktionen zugeordnet werden können. Mit anderen Worten, der ROI (Return of Investment) kann nicht nach den klassischen Marketing Wegen kalkuliert werden. Das lässt viele Entscheider in den Firmen lediglich zögerlich und halbherzig damit umgehen nach dem Motto: „Wir können es ja mal probieren, unsere IT ist sowieso da und es kostet ja nicht viel!“ Freilich fehlt dann ebenfalls jegliche Strategie. Demnach fallen dann auch die Ergebnisse aus. Bei näherer Betrachtungsweise findet man aber durchaus Parameter mit Aussagekraft über die Wirksamkeit von Schritten im Social Media Marketing. Man kann z.B. die Reichweite einer Botschaft herausfinden, in dem man sie variiert und die Rückmeldungen darauf auswertet. Ein anderer sehr gewichtiger, auch Skeptikern gut verkaufbarer Parameter ist die Markenbildung, beziehungsweise das Branding. Eine zusätzliche, schon aus dem SEO vertraute Aktion ist der „Call to Action“, also die Aufforderung irgendetwas zu tun. Das sollte durchaus subtiler stattfinden als so unmittelbar wie wir es sonst gewohnt sind wie „Hier in den Warenkorb“, oder „Order now“. Diese Parameter lassen Schlüsse auf den Vorteil zu, aber zu einer ordentlichen Kosten-Nutzen-Rechnung zählen ebenfalls die Kosten. Da wird es beim Social Media Marketing für Unternehmen schon mühevoller, denn richtiges Social Media Marketing benötigt Zeit. Über den Faktor Zeit lässt sich dann ebenso eine Kalkulation aufbauen. Die Zeit wird benötigt für Zuhören, Inhalte promoten und veröffentlichen, sowie der Aufbau von Communities und die Gewinnung von Fans und Followern. Je nach Firmen und Strategie können da schon leicht 20 Wochenstunden zusammenkommen.

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