Montag, 7. Januar 2013

Die gute Erziehung von Kindern ab etwa 23 Monaten stellt für alle Eltern eine nicht immer unkomplizierte Herausforderung dar. Zum ersten Mal erleben die Kinder sich selbst als eigenständige Personen mit Gefühlen und Gedanken, die sich von denen anderer absetzten. Das „Ich“ wird gebildet! Wie sollten wir in der Erziehung angemessen vorgehen, damit die richtige Erziehung der Kleinkinder erfolgreich gelingt?  

Gute Nachwuchserziehung muss bedeuten: Wir sind uns darüber im Klaren, dass Sie die unverzichtbaren Bezugspersonen im Bewusstsein Ihres Sprösslings sind. Deshalb hängt die Erziehung von Kindern von der Qualität der Verhaltensmuster zwischen Ihnen und Ihrem Nachwuchs ab. Findet die soziale Erziehung von Kindern in einer Umwelt mit sozialer Wärme statt? Nehmen wir die gerade aufblühenden eigenen Wahrnehmungen des Kindes ernsthaft auf? Falls ja, wird sich Ihr Kind selbstbewusst fühlen und lernen, seine Wahrnehmungen uns mitzuteilen. Unser Nachwuchs wird „Selbstbewusst“, und soll sich deshalb im Umgang mit Gleichaltrigen gut behaupten können.

In diesem Zusammenhang sei an Ihre Vorbildfunktion erinnert. In der Kleinkinderziehung sprechen Opas ihre eigenen Befindlichkeiten direkt aus, am besten in Form von sogenannten „Ich-Botschaften“. Den Satz: „Ich will nun eine Unterbrechung“, können Kinder schon sehr bewusst nachvollziehen. Und sie erleben Mütter und Väter, die nennen was sie wollen oder auch was sie nicht wollen. Wenn Sprösslinge das Verhalten spiegeln und sich dabei frei fühlen, ist das der Grundstein für die richtige Erziehung der Kleinkinder.

Kleinkinderziehung will aussagen, die Kleinen zu akzeptieren, gerade in Lagen wenn sie nicht artig sind. „Der Tobias hat dir dein grünes Fahrrad weggenommen. Ich kann verstehen, dass dich das ärgert“. Und weiter: „Geh hin und sag, er soll es dir zurück geben!“ So reibungslos funktioniert das bei Kleinkindern mit ihren spontanen Empfindungen nicht immer. Ihr Nachwuchs kann weinen, toben oder sich vor allen auf den Boden werfen, aber stellen Sie klar, dass es Gleichaltrige oder nicht Gleichaltrige nicht schlagen darf. Der Umgang mit Wut ist ein richtiger Schritt, der eine gute Führung braucht. Begleiten Sie Ihr Schulkind auf diesem Weg!

Kindererziehung Lob

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