Mittwoch, 23. Januar 2013

Die angemessene Erziehung der Kinder ab etwa 23 Monaten stellt für alle Väter eine große Herausforderung dar. Zum allerersten Mal merken die Sprösslinge sich selbst als eigenständige Personen mit Gefühlen und Gedanken, die sich von denen anderer herausfiltern. Das „Ich“ wird erlebt! Wie sollten Sie in der Erziehung von Kindern vorgehen, damit die anständige Nachwuchserziehung zeitgemäß gelingt?  

Angemessene Kleinkinderziehung kann bedeuten: Wir sind uns darüber bewusst, dass Sie die unentbehrlichen Bezugspersonen im Leben unseres Kindes sind. Deshalb hängt die Erziehung der Kinder von der Qualität der Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Nachwuchs ab. Findet die gute Erziehung in einer Atmosphäre mit emotionaler Wärme statt? Nehmen Sie die gerade hervorkommenden eigenen Gefühle des Kindes auf? Wenn ja, wird sich Ihr Kind selbstbewusst fühlen und in der nahen Zukunft, seine Gefühle der Umwelt gegenüber zu äußern. Das Kind wird „Selbstbewusst“, und soll sich deshalb im Umgang mit Spielkameraden bewusst behaupten können.

In diesem Sinne sei an Ihre Aufgabe als Vorbild erinnert. In der Erziehung von Kindern sprechen Opas ihre eigenen Befindlichkeiten klar aus, am unkompliziertesten in Form von sogenannten „Ich-Botschaften“. Den Satz: „Ich mache gleich eine Unterbrechung“, können Enkel schon sehr gezielt empfinden. Und sie bemerken Großeltern, die erzählen was sie wollen oder auch was sie nicht wollen. Falls Enkel das vorbildliche Verhalten an sich nehmen und sich dabei gut fühlen, ist das die Voraussetzung für die soziale Kleinkinderziehung.

Erziehung von Enkeln meint, die Kleinkinder anzunehmen, auch in Situationen wenn sie wütend sind. „Der Christian hat dir dein grünes Fahrrad weggenommen. Ich kann spüren, dass dich das ärgert“. Und weiter: „Geh bei ihn und sag, er soll es dir aber wieder geben!“ So reibungslos funktioniert das bei Jungen und Mädchen mit ihren plötzlich aufkommenden Empfindungen meistens nicht. Ihr Junge oder ihr Mädchen kann weinen, toben und sich sogar auf den Boden legen, aber stellen Sie sicher, dass es Andere nicht schlagen darf. Der Umgang mit Ärger ist ein großer Entwicklungsschritt, der Geduld braucht. Begleiten Sie Ihr Kind auf dieser Strecke!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen