Mittwoch, 23. Januar 2013

Alle tierische Zellen, zu denen auch der Mensch zählt, beinhalten Cholesterin. Da man diesen Stoff bereits vor ca. 300 Jahren in Gallensteinen wahrgenommen hat, bastelte man aus den griechischen Worten chole = Galle und stereos = fest die Bezeichnung Cholesterin oder auch Cholesterol. Es ist ein lebenswichtiger Stoff von dem der gesunde Mensch ca. 140 g enthält. Es ist ein fettähnlicher Stoff (Lipide) und deswegen nicht in Wasser aufzulösen. Cholesterin befindet sich in der Zellmembran die jede Zelle des Körpers umhüllt.

Cholesterin versieht eine wichtige Tätigkeite für die Verdauung, ist aber auch an Stoffwechselvorgängen im Gehirn beteiligt. Von den 1-1,5g das der Körper pro Tag benötigt schafft er sich ca. 90% selbst. In der Nahrung entdecken die Zellen die Differenz. Wie bei einem Fluß der Wasserspiegel bezeichnet man den Cholesterinpegel beim Menschen Cholesterinspiegel.

Die Maßeinheit für die Cholesterinquantität im menschlichen Körper ist mmol/l = Millimol pro Liter. Ein Risiko für den Menschen ist immer dann gegeben, wenn die Cholesterinmenge zu hoch ist. Fatalerweise nimmt sich der Körper nicht einzig das aus der Nahrung was er braucht, sondern das was ihm zugeführt wird. Wie bei den meisten Lebensmitteln die der Körper sich zuführt, gibt es auch hier ein zu viel oder ein zu wenig. Andere Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Rauchen, Hypertonie oder Zucker beeinflussen den individuellen Basiswert eines Menschen. Wichtig zu wissen ist, dass „gutes“ und „schlechtes“ Cholesterin existiert.

Das Cholesterin ist im Blut an gewisse Eiweißstoffe (Proteine) festgemacht und deshalb nennt man die Fusion Lipoprotein. Hat die Verbindung einen hohen Anteil an Eiweiß spricht man von HDL (High Density Lipoprotein). Ist der Anteil an Eiweiß niedrig oder sehr niedrig nennt man das LDL (Low Density Lipoprotein) oder VLDL (Very Low Density Lipoprotein). Mit dem LDL wird das Cholesterin von der Leber in die Gefäße befördert und bleibt dort hängen was später Gefäßerkrankungen zur Folge hat. Das ist das „böse“ Cholesterin. Umgekehrt macht es das HDL, weshalb es auch als das „gute“ Cholesterin bezeichnet wird.

Die Bereitschaft für Gefäßerkrankungen erhöht sich bei zu hohem Cholesterinlevel vom „Bösen“. In unserer heutigen Überflussgesellschaft leiden sehr viele Leute an einem erhöhten LDL Cholesterinwert weil sie zu viel und nicht das Richtige zu sich nehmen. Fettarme Nahrungsmittel und solche mit ungesättigten Fettsäuren führen dazu den Cholesterinspiegel abzubauen. Genauso kann man die Cholesterinwerte senken in dem man Frittiertes, Chips und minderwertige Magarine vermeidet.

Ungünstige Cholesterinspiegel gehören zu den schlimmsten Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Es existieren eine Vielzahl von Methoden wie man sich mit und ohne Medikamente vor falschen Cholesterinwerten bewahren kann.

Cholesterinsenker

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