Donnerstag, 8. November 2012

Einige Eltern stellen sich die Frage, wann mit der Erziehung angefangen werden muss. Anders gesagt: Kann man bereits ein Kleinkind zu sehr verwöhnen? Eigentlich sehr simpel: Handeln Sie nach Ihrem gesunden Menschenverstand! Verständlicher Weise sollte ein Kleinkind definitiv rund um die Uhr beaufsichtigt sein, und dabei so viel Liebe und Nähe wie möglich erhalten. In dieser Zeit kann man ein Kind noch nicht verwöhnen. Nach neuesten Erkenntnissen gilt: Der junge Erdenbürger muss erst ein Vertrauen entwickeln. Er braucht verlässliche Menschen, die sich um seine Bedürfnisse sorgen. So kann sich beim Baby allmählich die Gewissheit entwickeln, dass es entsprechend versorgt wird. Je mehr Wohlbehagen das Baby durch Aufmerksamkeit, Wärme und Körperkontakt verspürt, desto schneller wird sich ein solches Vertrauen entwickeln. Um sicher zu stellen, dass sich ein Baby schneller zurechtfinden kann in seiner neuen Umgebung, macht es Sinn ihm mit Gewohnheiten Unterstützungen zu geben. So lernt das Baby beispielsweise, dass es nun schlafen soll, wenn die Mutter ihm am Abend ein Liedchen singt und es anschließend (noch wach!) in sein Bett legt. Auch wenn es leichter ist und sich ganz genüsslich anfühlt – lassen Sie das Kind nicht an der Flsche oder der Brust einschlafen. Denn das Baby merkt, wenn es wieder aufwacht, dass plötzlich der warme Körper der Mutter fehlt.

Da Babys einmal die Stunde in einen Halbschlaf übergehen wobei sie prüfen, ob wie gewohnt ist, weinen sie bei neuartigen Veränderungen. Das Kleinkind sollte deswegen bei solchen Bedingungen schlafen gelegt werden, die es alleine wieder erreichen kann. Nicht optimal ist auch das Einschlafen mit einem Schnuller. Fällt dieser heraus, kann das kleine Baby sich den Schnuller nicht selbst wieder in den Mund stecken – es wird anfangen zu weinen. Das wird besonders nervenaufreibend, wenn sich der Vorgang stündlich wiederholt.

Kindererziehung

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