Die soziale Erziehung ab etwa 24 Monaten stellt für alle Mütter und Väter eine bemerkenswerte Aufgabe dar. Zum allerersten Mal erleben die Kleinen sich selbst als eigenständige Individuen mit Gefühlen und Gedanken, die sich von denen anderer abheben. Das „Ich“ wird gelebt! Wie sollten wir in der Kindererziehung vorangehen, damit die angemessene Erziehung der Kleinkinder nicht nur für kurze Zeit gelingt?
Soziale Erziehung von Kindern soll bedeuten: Wir sind uns darüber bewusst, dass Sie die wichtigsten Ansprechpartner im alltäglichen Leben Ihres Kindes sind. Deshalb hängt die Entwicklung von der Qualität der Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind ab. Findet die gute Erziehung der Kleinkinder in einer Umwelt mit gefühlvoller Wärme statt? Nehmen Sie die gerade erblühenden eigenen Gefühle des Nachwuchses ernsthaft auf? Wenn ja, wird sich Ihr Sprössling selbstbewusst fühlen und bald, seine Gefühle uns mitzuteilen. Es wird „Selbstbewusst“, und muss sich deshalb im Umgang mit den Eltern angemessen behaupten können.
In diesem Sinne sei an unsere Funktion als Vorbild erinnert. In der Erziehung sprechen Kindergärten ihre eigenen Gedanken frei aus, am effektivsten in Form von sogenannten „Ich-Botschaften“. Den Satz: „Ich brauche jetzt gleich eine Ruhezeit“, können Enkel schon sehr gezielt empfinden. Und sie hören Mütter und Väter, die von sich geben was sie wollen oder auch was sie nicht wollen. Falls Kinder das vorbildliche Verhalten wieder spiegeln und sich dabei richtig fühlen, ist das das Gerüst für die anständige Kindererziehung.
Nachwuchserziehung will sagen, die Sprösslinge zu akzeptieren, gerade in Situationen wenn sie wütend sind. „Der Stephan hat dir dein grünes Fahrrad weggenommen. Ich kann erkennen, dass dich das ärgert“. Und weiter: „Geh zu ihm und sag, er soll es dir aber wieder geben!“ So sozial funktioniert das bei Jungen und Mädchen mit ihren plötzlich aufkommenden Ausbrüchen in der Regel nicht immer. Ihr Nachwuchs kann schreien, toben oder sich bewusst auf den Boden schmeißen, aber stellen Sie klar, dass es Gleichaltrige oder nicht Gleichaltrige nicht schlagen darf. Der Umgang mit Wut ist ein wichtiger Entwicklungsschritt, der Geduld braucht. Begleiten Sie Ihr Kleinkind auf dieser Strecke!
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