Die ersten Aufzeichnungen über Jasmintee stammen aus China aus der Zeit um das Jahr 1000. Es gab freilich bereits viele andere ausgesuchte Teesorten, aber man wollte sie im Geschmack noch verfeinern.
Der intensive und liebliche Duft der Jasminblüten erreicht seinen Höhepunkt erst am Abend. Deswegen wird er ebenso erst am Abend geerntet. Bei der Anfertigung unterscheidet man zwei Möglichkeiten, die gemeinsame Trocknung der Teeblätter mit den Blüten oder das Bedampfen der Teeblätter mit dem Aroma der Blüten. Eine andere Variante ist die gemeinsame Lagerung der Teeblätter und der Blüten. Das soll die beste Qualität ergeben. Die Produktion von Jasmin Tee ist ein komplexes Unterfangen weil dazu viel Erfahrung notwendig ist. Man wählt zunächst als Basis einen grünen Tee oder Oolong. Gepflückt wird der Jasmin Tee am frühen Abend auf der Höhe seines Aromas. Andere wiederum favorisieren das Ernten beim Mondschein. Damit die Teeblätter den Jasminduft akzeptieren werden die Blüten eine gewisse Zeit unter den Teeblättern deponiert. Das können eins bis drei Tage sein, wobei die verwelkten Blüten immer wieder durch neue ausgetauscht werden. Auf der anderen Seite existieren Teeexperten die das Dämpfen der Blätter mit Jasmin Blüten vorziehen.
Die bekanntesten Sorten sind die Drachen Phoenix Kugeln, der China Jasmin Chung Hao, der Jasmintee China und der Jasmintee Finest Superior Yin Hao. Bei den Drachen Phoenix Kugeln wurde die Technik angewandt, die Blüten zum Tee zu legen und mehrfach auszusortieren. Anschließend werden die Blätter zu kleinen Kugeln angefertigt die ein zart-fruchtiges Aroma enthalten. Der Jasmintee China ist sehr fein und ergibt einen gelben bis orangen Aufguss. Sehr erfrischend im Nachgeschmack dagegen ist Jasmintee Finest Superior Yin Hao.
Der beste Jasmin Tee kann seine Wirkung und seinen Duft nicht entfalten wenn die Zubereitung nicht stimmt. Erst einmal bedarf man kalkfreies Wasser. Das kann man durch handelsübliche Filter erreichen. Die richtige Menge für eine Tasse grüner Tee Jasmin ist ein gehäufter Teelöffel voll. Menschen die gewohnt sind Kaffee aufzubrühen sind gezwungen sich etwas zurückzuhalten. Das Wasser zum Aufbrühen von Jasmin Tee sollte zwischen 70 und 80 Grad warm sein. Ist es heißer wird der Tee bitter und wenn die Temperatur zu niedrig ist kann sich den Duft nicht entfalten.
Eine andere Weise der Zubereitung mutet längst wie eine kleine Zeremonie an. Man gibt den Tee in eine Tasse und bedeckt ihn gerade mit Wasser. Nachdem der Jasmintee eine halbe Minute gezogen hat gießt man ihn mit 80 Grad heißem Wasser auf. Darüber wie lange der Tee ziehen soll, existiert keine einhellige Meinung. Während die einen die Ansicht vertreten dass grüner Tee Jasmin höchstens zwei Minuten ziehen soll während andere den Tee lieber vier bis sechs Minuten ziehen lassen wollen. Jasmin Tee ist sehr ergiebig weshalb man ihn mehrmals aufgießen kann. Man muss dagegen bei jedem weiteren Aufguss eine halbe Minute dazu kalkulieren.
Es ist lediglich natürlich dass dem grünen Tee wegen seiner Inhaltsstoffe eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Neben Mineralien aller Art sind auch noch die Vitamine C, A und B12 präsent. Grüner Tee Jasmin hat positiven Einfluss auf den Blutdruck und wehrt ab arterielle Erkrankungen. Gleichfalls behindert er Vorgänge die Krebs auslösen können. Er fördert den Fettabbau und wird deshalb gerne zu schweren Speisen gereicht.
Nicht zuletzt hat grüner Tee Jasmin eine positive Wirkung auf die Psyche. Das einzigartige Aroma einer frisch zubereiteten Tasse Jasmin Tee betört die Sinne und wirkt entspannend. Das ist bereits mal die Basis für den Abbau von Stress. Nicht umsonst praktizieren die Japaner und Chinesen die Teezubereitung als eine Zeremonie. Der Tee sollte jedoch ebenfalls nicht zu spät am Abend getrunken werden, weil er durch seinen Teil an Koffein anregend wirkt. Häufig wird grüner Tee Jasmin ebenso als Wundermittel zum Abnehmen angepriesen. Das ist dagegen nicht dokumentiert und scheint ebenso bloß eine Marketingmaßnahme zu sein.
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