Montag, 22. Oktober 2012

Sind Sie im Besitz einer oder allenfalls sogar mehrerer Lebensversicherungen? Das ist nichts ungewöhnliches, ebenso nicht der Umstand dass man sie wieder loswerden will oder muss. Sie wären damit ebenso nicht alleine, denn über ein Drittel aller Lebensversicherungen werden vor dem vertraglichen Schluss irgendwie beendet. Und genau das ist der Punkt, das „irgendwie“ ist das Problem. Haben Sie gewusst, dass man lebensversicherungen verkaufen kann? Das ist viel zu wenig bekannt. Wer längst mal vor der Alternative stand mit seiner Versicherungsgesellschaft über eine Beendigung zu sprechen, weiß, welche finanziellen Verluste da ins Haus stehen können. Auf dieses Problem haben sich in den letzten Jahren eine Reihe von Firmen spezialisiert und bieten Lösungen dazu.

Um eine Lebensversicherung vor dem Ablaufdatum loszuwerden hat man im Grundsatz drei Chancen zur Verfügung: man kann sie auflösen, beleihen oder veräußern. Wobei man sie beim Beleihen ja eigentlich nicht los wird sondern lediglich einen hoffentlich vorübergehenden monetären Engpass überdauern will. Man nimmt also einen Kredit auf bei dem die LV als Sicherung dient. Man kann die Versicherung weiter verwenden muss aber zusätzlich die Zinsen für das Darlehen aufbringen. Beim Lebensversicherung verkaufen bekommt man eine Summe ausbezahlt und fertig. Es hängt selbstverständlich von der individuellen Situation ab, welche Variante man für die Beste hält. Circa 90 Millionen Lebensversicherungen liegen in deutschen Schränken herum. Die häufigsten haben sie ebenfalls komplett vergessen bis sie in eine unerwartete Geldklemme kommen. Das kann unterschiedliche Gründe haben: man braucht eine größere Wohnung, das Kraftfahrzeug ist kaputt oder eine Scheidung steht an, und, usw. In der Hektik greift man dann zur Police und redet mit der Versicherungsgesellschaft über eine Auflösung, anstatt sich erst mal kundig zu machen was es noch für Möglichkeiten gibt. Denn eines ist sicher, die Auflösung ist die schlechtere Lösung. Das Leben ist lang und es gibt hinreichend Anlässe warum ein Bruch in der ach so schönen Planung entstehen kann. Es existieren hinreichend Fälle bei denen Erwerbsunfähigkeit durch einen Unfall geschehen ist. Oder wie oftmals sind schon sicher geglaubte Lebensstellungen in der plötzlichen Arbeitslosigkeit geendet. Von dem Thema Scheidung ganz zu schweigen. Das alles sind Lagen bei denen üblicherweise rasch Geld gebraucht wird. Das hat mit der Güte des Produktes vorab nichts zu tun. Hat man da nichts auf der hohen Kante, bleibt bloß noch der Verkauf der Lebensversicherung. Es muss ja nicht immer so sein, dass man auf einmal Geld benötigt. Es kann ja ebenso sein, dass man seinen Lebensstandard runterschrauben muss und die Beiträge nicht mehr bezahlen kann. Dann empfiehlt sich zunächst mit seiner Versicherungsgesellschaft zu sprechen und die Lebensversicherung beitragsfrei ruhen zu lassen. Wenn sich die Zeiten wieder bessern kann man ja die Zahlungen wieder aufnehmen. Sollte der Zustand jedoch länger als ein Jahr andauern, macht der Versicherer meist nicht mehr mit. Dann ist der Verkauf der Lebensversicherung der Auflösung vorzuziehen.

Warum erwirbt man bei der Annullierung einer Lebensversicherung im Grunde weniger als man eingezahlt hat? Was die Vermittler der Lebensversicherungen nicht so gerne erzählen beim Abschluss ist das Faktum, dass in den ersten Jahren und ebenso innerhalb der Laufzeit ein beträchtlicher Anteil des Geldes für die Verwaltung der Versicherer draufgeht. Das vermindert selbstverständlich die Rendite. Daher auch der kleine Rückkaufwert, der geringer ist als das was Sie beziehen wenn Sie Ihre Lebensversicherung verkaufen.

Jenseits der Kapitalbildung, über die man sich sicherlich im Erlebensfalle freut, dient eine Lebensversicherung im essentiellen dazu, eine wirtschaftliche Absicherung für die Hinterbliebenen darzustellen. Diese Konstellation bricht zweifellos bei einer Auflösung, respektive Annullierung zusammen. Nicht so beim Verkauf Lebensversicherung. Hier kann der Begünstigte immer noch die abgemachte Versicherungssumme bekommen wenn der Verkäufer nach dem Verkauf innerhalb der Laufzeit verstirbt, ebenso wenn der Besitzer inzwischen gewechselt hat. Hat zur Stunde noch jemand Vertrauen in Versicherungsgesellschaften oder in Gesellschaften und Kreditinstitute die Ihnen Geldanlagen anbieten? Wo man doch weiß, dass alle nur das verkaufen, bei dem sie am meisten verdienen und nicht das, wo der Käufer am meisten dran verdient. Deshalb ist es ebenso einleuchtend, dass man bei einem Geldproblem, bei dem es ja erfahrungsgemäß drängt, zuerst mit seinem Versicherungsunternehmen über eine Annullierung redet und sich nicht an jemand anderen wendet. Machen Sie es umgekehrt. Googlen Sie nach „Lebensversicherungen verkaufen“ und Sie werden sehen, dass sich hier erstaunliche Ergebnisse offerieren. Wenn Sie ein wenig recherchieren, werden Sie bald jemand antreffen der Ihnen eine seröse Lösung präsentiert. Das Prozedere ist vergleichsweise simpel: Ein Formular auf dem Portal des Anbieters ausfüllen und ein Angebot abwarten. Über den Verkauf der Lebensversicherung kümmert sich dann das Unternehmen.

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