Nicht wenige Eltern stellen sich die Frage, ab wann man damit beginnen sollte, den Nachwuchs zu erziehen. Oder: Ist es möglich, schon ein Kleinkind übermäßig zu verwöhnen?
Gewöhnlich ganz simpel: Handeln Sie nach vernünftigen Menschenverstand. Verständlicher Weise muss ein Kleinkind auf jeden Fall rundum betreut sein, und zwar mit so viel Aufmerksamkeit wienur möglich. Zu sehr Verwöhnen kann man ein Kleinkind deshalb in dieser Zeit noch nicht. Ganz im Gegenteil: Der kleine neue Erdenbürger muss zunächst Urvertrauen entwickeln. Dazu braucht er verlässliche Eltern, die für ihn da sind und sich um seine Bedürfnisse sorgen. Nur so kann sich beim Baby allmählich die Gewissheit entwickeln, dass es gut aufgehoben ist. Je mehr Wohlbehagen das Kleinkind durch Aufmerksamkeit, Nestwärme und Zuneigung verspürt, desto schneller wird es ein solches Vertrauen aufbauen.
Damit sich das Baby schneller in seiner neuen Umwelt zurechtfindet macht es Sinn ihm mit Ritualen Unterstützungen zu geben. So lernt das Kleinkind zum Beispiel, dass es einschlafen soll, wenn die Mutter ihm abends ein Schlafliedchen singt und es im Anschluss (noch wach!) in das Bett legt. Auch wenn es leichter ist – lassen Sie das Kind nicht an der Flsche oder an der Brust einschlafen, denn das Baby bemerkt, wenn es wieder aufwacht, dass auf einmal der warme Körper der Mutter fehlt. Weil Kleinkinder etwa jede Stunde in einen Halbschlaf fallen und sie checken, ob alles in Ordnung ist, weinen sie bei neuartigen Veränderungen. Legen Sie deshalb ihr Kind bei solchen Einschlafbedingungen hin, welche es alleine wieder erreichen kann. Nicht optimal ist zudem das Einschlafen mit dem Schnuller. Dieser kann herausfallen und das Kleinkind kann den Schnuller nicht wieder aufheben – es wird anfangen zu weinen. Das wird besonders nerventötend für alle Beteiligten, wenn sich der Vorgang regelmäßig wiederholt.
Was ist Erziehung
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