Sonntag, 13. Januar 2013

Bilder per Licht auf eine Oberfläche zu bannen gelang zum ersten Mal vor nahezu 150 Jahren. Man bezeichnete das Verfahren als fotografieren.

Eine aus dem griechischen entspringende Wortkombination aus „photos“ = Licht und „graphein“ = zeichnen, also mit Licht abzeichnen kreieren. An diesem System hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert. Ständig haben sich lediglich die benutzten Oberseiten und deren Größen dem technischen Fortschritt angeglichen. Die großen Glasplatten die man zu Beginn nahm, harmonisierten sich auf das bis zum heutigen Tag verwendeten Format von 34mm x 36mm.

Der Weg zum zur Stunde gebrauchten Chip als Grundmaterial in einer Digitalkamera führte von der Glasplatte über einen rollbaren Film. Eine große Zäsur in der Fotografie war dann voll und ganz die Ankunft der Digitalkamera.

Am Anfang der Fotografie war jedes Bild einzigartig, das bedeutet, es gab nur dieses eine Original. Es gelang erst im Laufe der Zeit Vervielfältigungen, beziehungsweise Positive, durch chemische Methoden davon zu produzieren. In der heutigen Zeit sind diese Verfahren den meisten jungen Leuten nicht mehr vertraut. Unabhängig von den umgebenden Lichtverhältnissen Bilder geradezu uferlos in der Quantität mit Digitalkameras zu erzeugen ist heute üblich.

Digitalkamera deshalb, weil bei dieser Form der Fotografie das Bild nicht auf einem chemisch behandelten Material sondern digital auf einem lichtempfindlichen Chip entsteht. Und wie wir alle wissen, können digitale Werte ohne Verlust von Qualität nach Belieben verfielfältigt und übermittelt werden. Fotos sind wie Fingerprints der Person, die sie produziert hat. Freilich mit dem Unterschied, dass sie nicht untrennbar mit dem Fotografen verbunden sind. Für den Fall, dass ein Sonnenuntergang im gleichen Moment von 100 Leute vom gleichen Ort mit der gleichen Digitalkamera abgelichtet wird, sind alle Ergebnisse ähnlich, gleichwohl nicht gleich. Es gibt einfach zu viele ungleiche Parameter die das Ergebnis beeinflussen.

Um lediglich ein paar zu nennen wie Bildausschnitt, Lichtstärke, Lichtwinkel, Linsen, Speicher und natürlich das Aufnahmegerät. Einen neuerlichen Aufschwung bekam das fotografische Gewerbe durch die Entwicklung der Digitalkamera. Sie ist auch als Spiegelreflexkamera bekannt, abgekürzt DSLR Kamera (digital single lens reflex), in allen Größen, begonnen von der kleinsten für die Handtasche bis zur bis hin zum Großformat. Damit die Bilder interessant sind, sollte man beim Erstellen der Bilder bestimmte Grundregeln beachten.

Die notwendigen Kenntnisse kann man sich über die unterschiedlichsten Wege zu Eigen machen. Einen Fotokurs zu belegen ist dagegen immer noch der beste Weg.

Bei einem Fotokurs werden das nötige Grundwissen und die Praxis durch einen ausgebildeten Fotografen vermittelt. Der Nutzen dabei ist, dass die Ergebnisse sofort besprochen und Fehler korrigiert werden können.

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