Nachdem was die Statistiker sagen, scheint Social Media der Markt schlechthin zu sein. 96 Prozent der Menschen unter dreißig und achtzig Prozent der 30 bis 49-jährigen WorldWideWeb Benutzer tummeln sich bei Facebook, Youtube, Twitter etc. Ein schier unbegrenztes Potenzial also? Im Social Media Markt kann man direkte Kommunikation mit existierenden oder künftigen Abnehmern betreiben. Wenn man hier ein geschicktes Marketing, social media marketing (SMM) betreibt, kann man seine Produkte und Dienste nicht bloß einmal veräußern, sondern kann Abnehmer zu langfristigen Anhänger machen. Während in anderen Bereichen der WorldWideWeb Propaganda, beispielsweise Adwords, auf kurzfristige Ergebnisse gesetzt wird, sollte die Strategie des Social Media Marketing besser langfristiger Natur sein. was ist social media marketing? Unter dem Begriff Social Media Marketing kann man also alle Aktivitäten zusammenfassen, die die Absicht haben, die Zahlen der Besucher auf Webauftritte zu erhöhen um dadurch letztlich mehr Besteller einzuheimsen. Damit zusammen hängt sowohl die interne als ebenso die externe Kommunikation der Firmen. Oder anders herum, Social Media Marketing beschreibt die Nutznießung der sozialen Netzwerke für Marketingzwecke. Was besagt Social Media Marketing für Unternehmen? Welches sind die Aussichten und Risiken? Zuerst scheint es traumhaft, in schnellster Zeit quasi Millionen von Personen mit Fotos, Videos, Blogs, also mit allem was die Propaganda hergibt, zu erreichen. Demnach müssten dann ebenfalls die Geschäfte sein. Warum das aber nicht so ist, scheint wohl damit zusammenzuhängen, dass es sich eben um soziale Netzwerke handelt, die keine Einbahnstraße sind. Also nicht nur B2C, sondern auch C2C, C2B und B2B. Alle können sich über alles informieren. Demnach stehen den sicherlich riesigen Möglichkeiten auch Risiken gegenüber wie zum Beispiel negative Bewertungen, die allen erreichbar sind sowie Verleumdungen, Falschinformationen und Indiskretionen. Diesem Schrotflinten Marketing, wie das Social Media Marketing ebenfalls häufig genannt wird, haftet noch ein Malus an, nämlich dass Umsätze üblicherweise nicht unmittelbar mit bestimmten Betätigungen in Beziehung gebracht werden können. Wer das ROI (Return Of Investment) nach althergebrachten Ansätzen berechnen möchte, stochert hier im Nebel. Dadurch haben die häufigsten Entscheider in den Unternehmen Probleme. Weil es aber IN ist und sämtliche davon reden und die IT Abteilung ohnehin im Haus ist, kann man es ja mal probieren. Kostet ja ebenso nicht viel. Weil das Ganze strategielos ist, ist es ebenfalls erfolglos.
Dagegen existieren unbedingt Parameter, die man für Symptome über die Effizienz von Social Media Marketing Maßnahmen heranziehen kann. Da wäre zum einen die Reichweite der Botschaft. Wen erreicht sie und welchen Response gibt es darauf. Das lässt sich experimentell über Splitttests herausfinden. Ein anderer Parameter, der sich auch Skeptikern unter den Entscheidern gut rüberbringen lässt, ist die Markenbildung oder das Branding. Es ist sogar einer der wichtigsten im Social Media Marketing. Auch der Rücklauf aus sogenannten „Call to Actions“ gehört hierzu. Man kennt sie ja schon aus dem SEO, müssen aber nicht so direkt sein wie z.B. „Hier bestellen“, sondern können auch in kleineren Schritten bestehen. Diese Parameter lassen Schlüsse auf den Nutzen zu, aber zu einer ordentlichen Kosten-Nutzen-Rechnung zählen auch die Kosten. Da wird es beim Social Media Marketing für Unternehmen bereits beschwerlicher, denn richtiges Social Media Marketing verlangt Zeit. Über den Faktor Zeit lässt sich dann ebenso eine Kalkulation aufbauen. Die Zeit wird gebraucht für Zuhören, Inhalte promoten und ausschreiben, sowie der Aufbau von Communities und die Gewinnung von Fans und Followern. Je nach Unternehmen und Strategie können da bereits leicht 20 Wochenstunden zusammenkommen.
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