Montag, 5. November 2012

Einige Eltern fragen sich, ab wann mit der Erziehung begonnen werden muss. Anders gesagt: Ist es möglich, schon ein Baby zu viel zu verwöhnen?

Eigentlich simpel: Denken Sie nach vernünftigen Verstand. Verständlicher Weise sollte ein Kleinkind definitiv rund um die Uhr beaufsichtigt sein, und dabei so viel Liebe und Nähe wie möglich erhalten. In dieser Zeit kann man ein Kind noch nicht verwöhnen. Ganz im Gegenteil: Der junge Erdenbürger muss zunächst Urvertrauen aufbauen.

Dazu braucht er verlässliche Menschen, die sich um seine Wünsche sorgen. Nur dann kann sich beim Kleinkind allmählich die Gewissheit einstellen, dass es bestens aufgehoben ist. Je mehr Wohlbefinden das Baby durch Aufmerksamkeit, Nestwärme und Körperkontakt verspürt, desto schneller wird es ein solches Vertrauen entwickeln. Damit sich ein Baby einfacher in seiner neuen Umwelt zurechtfindet ist es wichtig, ihm mit Gewohnheiten kleine Hilfen zu geben. So lernt das Kleinkind beispielsweise, dass es nun schlafen soll, sobald die Mama ihm am Abend ein Liedchen singt und es im Anschluss (noch wach!) in das Bett legt. Auch wenn es leichter ist – lassen Sie das Kind nicht an der Brust oder der Flasche einschlafen. Denn das Baby merkt, wenn es wieder aufwacht, dass plötzlich der wärmende Körper von Mama fehlt.

Da Kleinkinder einmal die Stunde in einen Halbschlaf übergehen wobei sie checken, ob alles in Ordnung ist, weinen sie bei unliebsamen Veränderungen. Das Kleinkind sollte deshalb bei solchen Bedingungen hingelegt werden, welche es selbst wieder herstellen kann. Nicht günstig ist auch das Einschlafen mit einem Schnuller. Dieser kann herausfallen und das Baby kann den Schnuller nicht wieder aufheben – und fängt an zu weinen. Wiederholt sich dieses abhandenkommen des Schnullers alle Stunde, so kann das für alle Beteiligten sehr nervenaufreibend sein.

Kindererziehung

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