Montag, 19. November 2012

Die ersten Aufzeichnungen über Jasmintee stammen aus China aus der Zeit um das Jahr 1000. Es gab freilich längst viele andere erstklassige Teesorten, aber man wollte sie im Geschmack noch verfeinern.

Der intensive und liebliche Duft der Jasminblüten erreicht seinen Höhepunkt erst am Abend. Deshalb wird er ebenso erst am Abend gepflückt. Bei der Fabrikation unterscheidet man zwei Möglichkeiten, die gemeinsame Trocknung der Teeblätter mit den Blüten oder das Bedampfen der Teeblätter mit dem Aroma der Blüten. Eine andere Variante ist die gemeinsame Lagerung der Teeblätter und der Blüten. Das soll die beste Güte ergeben.

Die Herstellung von Jasmin Tee ist ein kompliziertes Unterfangen weil dazu viel Erfahrung erforderlich ist. Man wählt zunächst als Grundlage einen grünen Tee oder Oolong. Gepflückt wird der Jasmin Tee am frühen Abend auf der Höhe seines Duftes. Andere wiederum bevorzugen das Ernten beim Mondschein. Damit die Teeblätter den Jasminduft annehmen werden die Blüten eine gewisse Zeit unter den Teeblättern gelagert. Das können eins bis drei Tage sein, wobei die verwelkten Blüten immer wieder durch neue ersetzt werden. Auf der anderen Seite existieren Teeexperten die das Dämpfen der Blätter mit Jasmin Blüten vorziehen.

Die bekanntesten Sorten sind die Drachen Phoenix Kugeln, der China Jasmin Chung Hao, der Jasmintee China und der Jasmintee Finest Superior Yin Hao. Bei den Drachen Phoenix Kugeln wurde das Verfahren angewandt, die Blüten zum Tee zu legen und mehrfach auszusortieren. Anschließend werden die Blätter zu kleinen Kugeln gestaltet die ein zart-fruchtiges Aroma enthalten. Der Jasmintee China ist sehr fein und ergibt einen gelben bis orangen Aufguss. Sehr erfrischend im Nachgeschmack dagegen ist Jasmintee Finest Superior Yin Hao.

Der beste Jasmin Tee kann seine Wirkung und sein Aroma nicht entfalten wenn die Zubereitung nicht stimmt. Erst einmal benötigt man kalkfreies Wasser. Das kann man durch handelsübliche Filter erreichen. Die zutreffende Menge für eine Tasse grüner Tee Jasmin ist ein gehäufter Teelöffel voll. Menschen die gewohnt sind Kaffee aufzubrühen sind gezwungen sich etwas zurückzuhalten. Das Wasser zum Aufbrühen von Jasmin Tee sollte zwischen 70 und 80 Grad warm sein. Ist es heißer wird der Tee bitter und wenn die Temperatur zu niedrig ist kann sich den Duft nicht entfalten. Eine andere Art der Zubereitung mutet schon wie eine kleine Zeremonie an. Man gibt den Tee in eine Tasse und bedeckt ihn gerade mit Wasser. Nachdem der Jasmintee eine halbe Minute gezogen hat gießt man ihn mit 80 Grad heißem Wasser auf. Darüber wie lange der Tee ziehen soll, existiert keine einhellige Meinung. Während die einen die Meinung vertreten dass grüner Tee Jasmin bestenfalls zwei Minuten ziehen soll während andere den Tee lieber vier bis sechs Minuten ziehen lassen wollen. Jasmin Tee ist sehr ergiebig weswegen man ihn mehrmals aufgießen kann. Man muss allerdings bei jedem weiteren Aufguss eine halbe Minute dazu kalkulieren.

Die gesundheitsfördernde Wirkung von grünem Tee ist generell geläufig und auf diese Weise auch die von grüner Tee Jasmin. Dieser birgt neben den Vitaminen C, A und B12 auch noch viele Mineralien aller Art. Überdies soll der gleichfalls enthaltene Stoff Tanin den Alterungsprozess aufhalten. Weiteren positiven Einfluss hat grüner Tee Jasmin auf den Blutdruck und arterielle Erkrankungen, sowie die Abnahme von Krebs, beziehungsweise auf Vorgänge die Krebs auslösen können. Grüner Tee und Jasmin Tee wird ebenso vielfach zu schweren Speisen getrunken weil er den Fettabbau fördert. Nicht zuletzt hat grüner Tee Jasmin eine positive Wirkung auf die Psyche. Das einzigartige Aroma einer frisch zubereiteten Tasse Jasmin Tee betört die Sinne und wirkt entspannend. Das ist bereits mal die Basis für den Abbau von Stress. Nicht umsonst praktizieren die Japaner und Chinesen die Teezubereitung als eine Zeremonie. Der Tee sollte hingegen auch nicht zu spät am Abend getrunken werden, weil er durch seinen Teil an Koffein anregend wirkt. Oft wird grüner Tee Jasmin auch als Wundermittel zum Abnehmen angepriesen. Das ist dagegen nicht nachgewiesen und scheint ebenso lediglich eine Marketingmaßnahme zu sein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen