Der korrekte Name lautet Root NameServer. Sie stellen die Basis des WWW dar, denn hier können die Adressen abgerufen werden, auf welchem der anderen Root Server die Angaben zum Speicherort einer Internetpräsenz ausgelesen werden können. Dabei muss man wissen, dass es für jede der so genannten Top Level Domains außerdem noch separate Root Server gibt. Üblicherweise wird eine Anfrage zuerst dorthin geleitet. Findet sich dort keine Information, leitet man die Anfrage an einen übergeordneten Server weiter.
Ursprünglich gab es weltweit nur 13 Root Server , wobei ein erheblicher Teil von ihnen in Nordamerika zu finden war . Der wichtigste der Domain Name Server hat das Kürzel A, trug früher die Bezeichnung „ns.internic.net“ und steht im Eigentum von VeriSign. Er wird im Anycast Modus betrieben. Das funktioniert so, dass bei jeder Anfrage die Verbindung zum am schnellsten erreichbaren Server ausgewählt wird, der die gewünschten IP Adressen enthält. Damit kann die Bearbeitungszeit für Anfragen erheblich verkürzt werden. Ein so arbeitenden Nameserver besteht nämlich nicht mehr länger nur in einem Rechner , sondern es werden zahlreiche PCs zu einem Server verknüpft . Der Standort dieser Rechner spielt dabei keine Rolle. Damit wurde es möglich, die Root Server auch außerhalb der USA stationieren zu können. Global ist dadurch die Zahl der Root Server auf über hundert angestiegen.
Die Daten auf den Root Servern werden ständig aktualisiert. Dafür ist die ICANN in Zusammenarbeit mit dem U.S. Department of Commerce zuständig. Auch bei den technischen Anforderungen ist man beim Root Server gnadenlos. Er darf im Standardbetrieb lediglich ein Drittel seiner Kapazität ausnutzen. Damit soll sicher gestellt werden, dass das Internet nicht wegen eines Ausfalles von Root Servern komplett zusammen bricht. Mit der Eingabe des „tracert“ Befehls kann man verfolgen, welche Wege die eigenen Anfragen nehmen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen