Dienstag, 8. Januar 2013

grüner tee entstand einer alten Sage gemäß, wie nicht anders zu erwarten, in China vor etwa 5000 Jahren. Das Lieblingsgetränk des seinerzeit herrschenden Kaisers war heißes Wasser. Zufällig wehten eines Tages ein paar Blätter eines in der Umgebung stehenden Strauches in sein Gefäß mit heißem Wasser. Dieses fing an daraufhin sich grün zu verfärben. Er kostete das grüne Getränk und fühlte sich belebt und frisch danach. Was ist grüner Tee? Jeder Tee enthält eine Häufung von Wirkstoffen deren positive Wirkung auf die Gesundheit unumstritten ist, teilweise durch Erfahrung teils durch wissenschaftliche Beweise. Diese Wirkstoffe finden sich in den grünen Blättern. Bei der Umwandlung zum schwarzen Tee durch einen Gärungsprozess, der sogenannten Fermentierung, werden die Zellstruktur ruiniert und die meisten der Wirkstoffe unwirksam gemacht. Bei grünem Tee wird die Fermentierung vereitelt durch Dämpfen oder kurzes Erhitzen. Auf diese Weise bewahrt er seine Zellstruktur und die Wirkung seiner Inhaltsstoffe.

Da umfassend geläufig ist, dass hohe Temperaturen für die Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln abträglich sind, sollte man auch bei der Zubereitung von grünem Tee gewisse Regel einhalten. Auf keinen Fall sollte man ihn mit kochendem Wasser aufgießen. Er kann dabei einen bitteren Geschmack annehmen oder ganz ungenießbar werden. Die Temperatur zum Aufguss sollte deshalb 90°C nicht übersteigen. Andererseits erzielt er bei Temperaturen unter 50°C keine Wirkung, weil die Substanzen erst bei dieser Temperatur sich zu lösen anfangen. Für die meisten Gruentee hat sich ein Temperaturbereich von 70° bis 80° Grad als optimal und geschmacklich angenehm bestätigt. Wenn man sich für eine Sorte entschieden hat, kann man den persönlichen Geschmack verhältnismäßig schnell herausfinden. Im Übrigen haben alle Fabrikant auf ihren Schachteln Angaben für die ihrer Erfahrung nach beste Art der Zubereitung. Bei der Ziehungsdauer kann man genauso verfahren. Gewöhnlich liegt sie zwischen 30 und 90 Sekunden.

Dem grüntee werden selbstverständlich auch viele gesundheitsfördernde und sogar lebensverlängernde Wirkungen eingeräumt. Bei einer umfassenden Langzeitstudie in Japan wurde konstatiert, dass Herz- und Kreislauferkrankungen rarer wurden und die Sterberate außergewöhnlich sank bei einem Genuss von wenigstens 5 Tassen pro Tag. Andere Studien weisen darauf, dass in den Teilen der Welt, in den viel Tee konsumiert wird, viel weniger Individuen an Krebs erkranken als anderweitig.

Zum Verzeichnis der positiven Eigenschaften kann man ohne weiteres noch anfügen die Minderung von Alzheimer und Parkinson, das Abfangen von den nachteiligen freien Radikalen sowie die Verhinderung von Kariesbildung. Eine Studie aus Ägypten hat Hinweise ergeben, dass die Wirkung von Antibiotika sich erhöht im Zusammenhang mit Grüntee. Des Weiteren hat man in den USA ermittelt, dass sich mit grünem Tee die Entstehung von Prostatakrebs vermeiden lässt und bei schon vorhandenem Krebs sich das Zellwachstum reduziert.

Weniger bekannt ist, dass grüner Tee das Abnehmen beschleunigt durch Unterstützung bei der Fettverbrennung. Die im grünen Tee existierenden Catechine helfen dabei den Kalorienverbrauch zu erhöhen und damit die Fettverbrennung zu beschleunigen. Nicht zuletzt deswegen ist er bei Bodybuildern häufig auszumachen. Er kann gleichfalls dafür sorgen, dass die beim Abnehmen häufiger eintretenden Nebenwirkungen wie Mattigkeit oder eine schlechte Stimmung aufgehoben werden. Mittlerweile wird grüner Tee immer populärer, was nicht zum Schluss am Wellness Trend liegt. Wie bei allen Substanzen entfaltet ebenso der grüne Tee seine volle Wirkung erst mit der wahren Dosierung. Eine wirklich gesundheitsfördernde Menge liegt bei vier bis fünf Tassen pro Tag. Auf die Zugabe von Milch sollte man dabei verzichten, da diese einige der positiven Wirkungen wieder unterbindet.

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