Mittwoch, 9. Januar 2013

Die richtige Kleinkinderziehung ab etwa zwei Jahren stellt für alle Väter eine nicht immer einfache Aufgabe dar. Zum allerersten Mal merken die Sprösslinge sich selbst als eigenständige Personen mit Gefühlen und Gedanken, die sich von denen anderer absetzten. Das „Ich“ wird gelebt! Wie können Sie in der Erziehung von Kindern am besten vorgehen, damit die soziale Kleinkinderziehung möglichst unkompliziert gelingt?  

Gute Kleinkinderziehung muss bedeuten: Sie sind sich darüber im Klaren, dass Sie die wichtigsten Bezugspersonen im Dasein unseres Sprösslings sind. Deshalb hängt die Entwicklung von der Qualität der Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kleinkind ab. Findet die angemessene Kleinkinderziehung in einer Atmosphäre mit sozialer Wärme statt? Nehmen Sie die gerade aufkommenden eigenen Wahrnehmungen des Kindes auf? Wenn ja, wird sich Ihr Kleinkind selbstbewusst fühlen und lernen, seine Wünsche den Mitmenschen mitzuteilen. Der Nachwuchs wird „Selbstbewusst“, und muss sich deshalb im Umgang mit Freunden erfolgreich behaupten können.

In diesem Verhältnis sei an unsere Funktion als Vorbild erinnert. In der Kleinkinderziehung sprechen Eltern ihre eigenen Gedanken frei aus, am erfolgreichsten in Form von sogenannten „Ich-Botschaften“. Den Satz: „Ich mache jetzt gleich eine Pause“, können Kinder schon sehr bewusst empfinden. Und sie erleben Erzieherinnen, die von sich geben was sie wollen oder auch was sie nicht wollen. Im Falle dass Kleinkinder das vorbildliche Verhalten kopieren und sich dabei akzeptiert fühlen, ist dies die Voraussetzung für die angemessene Kleinkinderziehung.

Erziehung von Enkeln soll bedeuten, die Kleinen so anzunehmen wie sie sind, auch im Fall wenn sie nicht brav sind. „Der Stephan hat dir dein gemaltes Bild weggenommen. Ich kann auch empfinden, dass dich das ärgert“. Und weiter: „Geh zu ihm und äußere, er soll es dir zurück geben!“ So reibungslos funktioniert das bei Jungen mit ihren spontanen Ausbrüchen des öfteren nicht. Ihr Sprössling kann schreien, toben oder sich sogar auf den Boden legen, aber stellen Sie klar, dass es die anderen Kinder nicht schlagen darf. Der Umgang mit Wut ist ein guter Entwicklungsschritt, der eine gute Führung braucht. Fördern Sie Ihr Kleinkind auf dieser Strecke!

Fehler Kindererziehung

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