Mittwoch, 5. Dezember 2012

Sind Sie im Besitz einer oder allenfalls sogar mehrerer Lebensversicherungen? Das ist nichts ungewöhnliches, ebenso nicht der Umstand dass man sie wieder loswerden will oder muss. Sie wären damit auch nicht alleine, denn über ein Drittel aller Lebensversicherungen werden vor dem vertraglichen Schluss irgendwie beendet. Und exakt das ist der Punkt, das „irgendwie“ ist das Problem. Haben Sie gewusst, dass man Lebensversicherungen verkaufen kann? Das ist viel zu wenig bekannt. Wer schon mal vor der Wahl stand mit seiner Versicherungsgesellschaft über eine Beendigung zu sprechen, weiß, welche finanziellen Verluste da ins Haus stehen können. Auf dieses Problem haben sich in den letzten Jahren eine Reihe von Unternehmen spezialisiert und bieten Ergebnisse dazu. Wenn Sie sich aus irgendeinem Grund von Ihrem Versicherungsvertrag trennen wollen, bleiben Ihnen im Grundsatz zwei Gelegenheiten: auflösen oder verkaufen. Will man sie auflösen, spricht man mit dem Versicherungsunternehmen der oder die dann den sogenannten Rückkaufswert ausrechnet. Nach Vorlage dieser Zahlen werden Sie aus allen Wolken fallen und sich fragen ob da nicht ein Rechenfehler vorliegt. Es liegt natürlich keiner vor, das meiste Geld hat das Versicherungsunternehmen für sich persönlich verbraten. Also bleibt die zweite Chance: Verkauf der Lebensversicherung. Immerhin erhält man dabei normalerweise mehr als der Rückkaufwert beträgt. Welche der Alternativen man wählt, muss man letztendlich eigenhändig entscheiden.

Fast 90 Millionen Lebensversicherungen liegen in deutschen Schränken herum. Die meisten haben sie ebenfalls gänzlich vergessen bis sie in eine unverhoffte Geldklemme kommen. Das kann diverse Gründe haben: man benötigt eine größere Wohnung, das Fahrzeug ist kaputt oder eine Scheidung steht an, und, usw. In der Hektik greift man dann zum Versicherungsschein und spricht mit der Versicherungsgesellschaft über eine Auflösung, anstatt sich erst mal kundig zu machen was es noch für Möglichkeiten gibt. Denn eines ist sicher, die Beseitigung ist die schlechtere Lösung.

Das Leben ist lang und existieren ausreichend Gründe warum ein Bruch in der ach so schönen Konzeption eintreffen kann. Es kommen vor genügend Fälle bei denen Erwerbsunfähigkeit durch einen Unfall eingetreten ist. Oder wie oftmals sind bereits sicher geglaubte Lebensstellungen in der plötzlichen Arbeitslosigkeit geendet. Von dem Thema Scheidung ganz zu schweigen. Das alles sind Situationen bei denen üblicherweise im Nu Geld benötigt wird. Das hat mit der Beschaffenheit des Produktes erst einmal nichts zu tun. Hat man da nichts auf der hohen Kante, bleibt lediglich noch der Verkauf der Lebensversicherung.

Es muss ja nicht immer so sein, dass man auf einmal Geld braucht. Es kann ja ebenfalls sein, dass man seinen Lebensstandard runterschrauben muss und die Beiträge nicht mehr begleichen kann. Dann empfiehlt sich erst einmal mit seinem Versicherer zu sprechen und die Lebensversicherung beitragsfrei ruhen zu lassen. Wenn sich die Zeiten wieder bessern kann man ja die Zahlungen wieder aufnehmen. Sollte der Zustand dabei länger als ein Jahr andauern, macht das Versicherungsunternehmen meist nicht mehr mit. Dann ist der Verkauf der Lebensversicherung der Auflösung vorzuziehen. Der wesentliche Unterschied zwischen eine Lebensversicherung und einer Kapitalanlage ist der, dass vorab die Prämien der ersten Jahre in der Administration des Versicherungsunternehmens verschwinden und nicht zur Kapitalbildung eingesetzt werden. Infolgedessen erwirbt man bei einer Annullierung des Vertrages auch weniger als man bei einem Verkauf beziehen würde. Daher entscheiden sich immer mehr Eigentümer einer Lebensversicherung für den Verkauf der Lebensversicherung sobald sie von dieser Chance erfahren.

Jenseits der Kapitalbildung, über die man sich sicherlich im Erlebensfalle freut, dient eine Lebensversicherung im essentiellen dazu, eine wirtschaftliche Absicherung für die Hinterbliebenen darzustellen. Diese Konstellation bricht freilich bei einer Auflösung, respektive Annullierung zusammen. Nicht so beim verkauf lebensversicherung. Hier kann der Begünstigte immer noch die vereinbarte Versicherungssumme erhalten wenn der Verkäufer nach dem Verkauf innerhalb der Laufzeit verstirbt, ebenfalls wenn der Besitzer inzwischen gewechselt hat.

Hat derzeit noch jemand Vertrauen in Versicherungsgesellschaften oder in Gesellschaften und Kreditanstalten die Ihnen Geldanlagen anbieten? Wo man doch weiß, dass sämtliche nur das verkaufen, bei dem sie am meisten verdienen und nicht das, wo der Käufer am meisten dran verdient. Deswegen ist es ebenfalls verständlich, dass man bei einem Geldproblem, bei dem es ja meist drängt, als Erstes mit seinem Versicherer über eine Annullierung redet und sich nicht an einen anderen wendet. Machen Sie es umgekehrt. Googlen Sie nach „Lebensversicherungen verkaufen“ und Sie werden sehen, dass sich hier erstaunliche Resultate offerieren. Wenn Sie ein wenig nachforschen, werden Sie bald jemand entdecken der Ihnen eine seröse Lösung offeriert. Das Prozedere ist verhältnismäßig simpel: Ein Formular auf dem Portal des Anbieters ausfüllen und ein Angebot abwarten. Über den Verkauf der Lebensversicherung kümmert sich dann die Firma.

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