Mittwoch, 5. Dezember 2012

Die Kataraktchirurgie ermöglicht nicht traumatische Augenoperationen durch modernste künstliche Linsen von allgemein anerkannten Herstellern mit spezifischen Oberflächen, Filtern und optischen Geometrien. All diese Ingredienzien werden an die individuellen Bedürfnisse des Patienten präzise angepasst. Mit modernen Schnitttechniken sind Schnitte von nicht einmal 2 mm möglich. So wird das Risiko eines solchen Eingriffs minimiert. Weiterhin kommen bei dieser Augenoperation moderne Instrumente zum Einsatz, welche zu 100% aus Einmal-Werkzeugen bestehen, sodass der Hygienestandard möglichst hoch ist. In gleicher Weise zählt die Anwendung spezieller, multifokaler und torischer künstlicher Linsen mit komplexen asphärischen Optiken zur Kataraktchirurgie. So kann man nach der Operation praktisch komplett auf die Brille verzichten.

Durch die Flexibilität der Augenlinse kann das Auge des Menschen sich auf verschiedene Entfernungen einstellen. Dies bezeichnet man als Akkommodation. Personen verlieren im Alter die Fähigkeit, auf bestimmte Entfernungen scharf zu sehen, weil die Flexibilität der Linse mit der Zeit nachlässt. Während in der Vergangenheit nur unter bestimmten Voraussetzungen höchstens Teilerfolge durch die monofokale Intraokularlinsen möglich waren, sind inzwischen größere Fortschritte kein Problem mehr. Durch die akkommodative Intraokularlinse wird die Akkommodation der Augenlinse des Menschen reproduziert, wodurch die Sehkraft nahezu vollständig zurückkehrt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen