Sonntag, 16. Dezember 2012

Die ersten Aufzeichnungen über Jasmintee stammen aus China aus der Zeit um das Jahr 1000. Es existierten zwar schon viele andere hervorragende Teesorten, aber man wollte sie im Geschmack noch verfeinern.

Die Jasminblüten haben die Charakteristik, dass ihr Aroma erst am Abend seinen Höhepunkt erreicht. Demzufolge werden sie ebenso erst am Abend geerntet. Es gibt drei Möglichkeiten den Duft der Jasminblüten auf die Teeblätter zu übertragen. Die eine Möglichkeit ist das gemeinsame Trocknen der Teeblätter mit den Blüten. Bei der anderen werden die Teeblätter mit dem Aroma der Blüten bedampft während bei der letzten Möglichkeit die Teeblätter zusammen mit den Blüten gelagert werden. Es existieren Experten die behaupten, dass das die beste Güte ergibt.

Weil die Anfertigung von Jasmin Tee ein kompliziertes Verfahren ist, wird es nur von Leuten mit langjähriger Erfahrung angewendet. Als Grundlage steht zu Beginn ein grüner Tee oder Oolong. Wie bereits angesprochen werden die Jasmin Blüten am frühen Abend geerntet wobei es auch Spezialisten gibt die sie bei Mondschein ernten. Zuerst werden die Blüten eins bis drei Tage unter die Teeblätter gemischt. Zwischendurch werden die welken Blüten immer wieder durch frische ersetzt. Andere Experten wiederum ziehen das Dämpfen der Teeblätter mit dem Duft der Jasminblüten vor. Die bekanntesten Sorten sind die Drachen Phoenix Kugeln, der China Jasmin Chung Hao, der Jasmintee China und der Jasmintee Finest Superior Yin Hao. Bei den Drachen Phoenix Kugeln wurde die Technik angewandt, die Blüten zum Tee zu legen und mehrmals auszusortieren. Anschließend werden die Blätter zu kleinen Kugeln geformt die ein zart-fruchtiges Aroma enthalten. Der Jasmintee China ist sehr fein und ergibt einen gelben bis orangen Aufguss. Sehr erfrischend im Nachgeschmack dagegen ist Jasmintee Finest Superior Yin Hao. Die optimale Entfaltung des Aromas und des Geschmacks kann gewiss bloß stattfinden durch die richtige Zubereitung. Am wichtigsten ist vorab das Wasser. Es muss gefiltert sein damit es keinen Kalk mehr birgt. Pro Tasse nimmt man einen gehäuften Teelöffel voll. Das Wasser zum Aufbrühen darf dagegen nicht heißer als 80° Grad sein. Ist das Wasser zu heiß wird der Tee bitter und verliert seinen Duft.

Eine andere Art der Zubereitung mutet schon wie eine kleine Zeremonie an. Man gibt den Tee in eine Tasse und bedeckt ihn gerade mit Wasser. Nachdem der Jasmintee eine halbe Minute gezogen hat gießt man ihn mit 80 Grad heißem Wasser auf. Darüber wie lange der Tee ziehen soll, gibt es keine einhellige Ansicht. Während die einen die Ansicht vertreten dass grüner Tee Jasmin maximal zwei Minuten ziehen soll während andere den Tee lieber vier bis sechs Minuten ziehen lassen wollen. Jasmin Tee ist sehr ergiebig weshalb man ihn mehrmals aufgießen kann. Man muss allerdings bei jedem weiteren Aufguss eine halbe Minute hinzu kalkulieren. Es ist nur natürlich dass dem grünen Tee wegen seiner Inhaltsstoffe eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Neben Mineralien aller Art sind ebenfalls noch die Vitamine C, A und B12 verfügbar. Grüner Tee Jasmin hat positiven Einfluss auf den Blutdruck und verhindert arterielle Erkrankungen. Gleichfalls behindert er Prozesse die Krebs auslösen können. Er unterstützt den Fettabbau und wird deshalb gerne zu schweren Speisen gereicht.

Nicht zuletzt hat grüner Tee Jasmin eine positive Wirkung auf die Psyche. Das einzigartige Aroma einer frisch zubereiteten Tasse Jasmin Tee betört die Sinne und wirkt entspannend. Das ist schon mal die Basis für den Abbau von Stress. Nicht umsonst praktizieren die Japaner und Chinesen die Teezubereitung als eine Zeremonie. Der Tee sollte indes auch nicht zu spät am Abend getrunken werden, weil er durch seinen Teil an Koffein anregend wirkt. Oftmals wird grüner Tee Jasmin ebenfalls als Wundermittel zum Abnehmen angepriesen. Das ist jedoch nicht bewiesen und scheint ebenfalls bloß eine Marketingmaßnahme zu sein.

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