Montag, 10. Dezember 2012

Alle (werdenden) Eltern machen sich über das Thema Erziehung Gedanken - immerhin möchte man dabei so wenig wie möglich falsch machen. Eine gute Erziehung sollte sich nicht nur positiv auf den Charakter des Kindes auswirken, sondern auch seine Entwicklung gezielt fördern. Zu den wichtigsten Erziehungszielen gehören deshalb soziale Intelligenz, Kreativität, Selbstbewusstsein, Disziplin und Flexibilität. Kurz gesagt: Das Kind sollte sich durch die Erziehung alle Eigenschaften aneignen, die im späteren Leben wichtig sind. Doch wie können Sie Ihre persönlichen Erziehungsziele einfach, schnell und stressfrei erreichen? Zuerst einmal ist es wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Partner für einen bestimmten Erziehungsstil entscheiden und gemeinsame Erziehungsziele festlegen. Sie sollten sich in Ihrer Vorgehensweise einig sein, Missverständnisse aus dem Weg zu schaffen und Ihrem Kind eine klare Richtlinie zu bieten. Trotz aller Bemühungen ist es normal, dass es hin und wieder zu Auseinandersetzungen mit Ihrem Kind kommt. Wenn Ihr Kind versucht, Ihnen mit Wut- und Kreischanfällen den letzten Nerv zu rauben, sollten Sie auf die Erziehungshilfe Ruhe vertrauen. Bei einem Wutanfall ist es am besten, wenn Sie Ihr Kind ignorieren - zumindest so lange, bis es sich wieder beruhigt hat. Natürlich ist es bei dieser Erziehungshilfe wichtig, dass Sie das Kind Ignorieren vorher ankündigen und dann in einen anderen Raum gehen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Situation sowohl für Ihr Kind als auch für Sie keine Gefahr darstellt. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind nicht mit Gegenständen um sich wirft, durch die es sich selbst und andere verletzen könnte. Ihr Kind muss lernen, dass es durch negatives Verhalten und Wutanfälle nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die es sich wünscht. Eine gute und effektive Alternative zum Ignorieren des Kindes ist das Ignorieren des Verhaltens.

Beim Verhalten Ignorieren sollten Sie Ihrem streitlustigen Kind keine Angriffsfläche bieten und überhaupt nicht auf Fragen, Bemerkungen und Co. eingehen. Am sinnvollsten ist es, wenn Sie das Thema wechseln und die Gedanken Ihres Kindes in eine andere Richtung lenken. Obwohl das Ignorieren eine bewährte Erziehungshilfe ist, sollten Sie auch andere Methoden in Ihren Erziehungsplan einbauen. Welche Erziehungsmethoden am besten geeignet sind, hängt sowohl von Ihrem Kind als auch von Ihnen ab. Zwei Dinge sind jedoch immer wichtig: Loben Sie positives Verhalten und bleiben Sie konsequent. Wer tadelt, muss auch loben können - dieses Sprichwort ist auch bei der Erziehung heute Gold wert. Mit ein wenig Einfühlungsvermögen und Selbstbewusstsein werden Sie Ihre Erziehungsziele problemlos erreichen und Ihr Kind perfekt für sein späteres Leben vorbereiten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen