Freitag, 19. Oktober 2012

Bildnisse per Licht auf einer Oberfläche zu verewigen gelang zum ersten Mal vor circa 150 Jahren. Man bezeichnete diesen Prozess als Fotografieren.

Eine aus dem griechischen entspringende Herleitung aus „photos“ = Licht und „graphein“ = zeichnen, also mit Licht nachbilden erzeugen. An diesem Prinzip hat sich bis jetzt nichts geändert. Bis heute haben sich ausschließlich die benutzten Oberflächen und deren Maße der technischen Entwicklung angeglichen. Die großen Platten aus Glas die man am Anfang verwendete, reduzierten sich auf das bis zum heutigen Tag verwendeten Format von 34mm x 36mm.

Der Weg zum heutigen Tag benutzten Chip als Grundmaterial in einer Kamera führte von der ursprünglichen Glasplatte zum rollbaren Film. In vollem Umfang war die Ankunft der Digitalkamera eine immense Zäsur in der Fotografie.

Von jedem Foto gab es zu am Anfang des Fotozeitalters bloß ein einziges Original. Nach und nach gelang es, per chemischer Methode Kopien, sogenannte Positive, davon zu erstellen.

Den meisten jungen Menschen von heute sind diese Methoden unbekannt. Sie sind es gewohnt, mit Digitalkameras Fotografien geradezu unbegrenzt in der Anzahl und beinahe unabhängig von den herrschenden Lichtverhältnissen zu generieren. Digitalkamera deshalb, weil bei dieser Form der Fotografie die Aufnahme nicht auf einem chemisch vorbehandelten Material sondern digital auf einem für Licht empfindlichen Chip entsteht. Digitale Daten können, wie jeder weiß, ohne Verlust von Qualität nach Belieben reproduziert und übertragen werden. Man kann Fotos mit Fingerabdrücke vergleichen der Person die sie geschaffen hat. Allerdings mit dem Unterschied, dass sie dem Fotografen nicht unmittelbar zugeordnet werden können. Wenn 500 Leute im selben an gleicher Stelle einen Sonnenuntergang mit demselben Typ von Digitalkamera knipsen, sind am Ende doch alle Fotos ungleich. Die bildbestimmenden, verschiedenartigen Parameter, die Einfluss nehmen, sind einfach zu viel.

Um nur einige anzuführen wie Bildkomposition, Lichtintensität, Lichtwinkel, Linsen, Speichermedium und nicht zu vergessen der Fotoaparat. Vor allen Dingen die Entwicklung der Digitalkamera hat der Fotografie zu einem neuen Boom verholfen.

Man findet sie in vielen Modifikationen, angefangen von der kleinsten für die Hemdtasche bis zur großformatigen DSLR Kamera (digital single lens reflex), auch als Spiegelreflexkamera bekannt. Beim Erstellen der Bilder sollten bestimmte Grundregeln angewandt werden damit sich die Betrachter der Bilder nicht gelangweilt abwenden.

Das dazu benötigte Wissen kann man sich über die verschiedensten Wege zu Eigen machen. Einen Fotokurs zu belegen ist dagegen immer noch die beste Praxis. Bei einem Fotokurs werden die notwendigen Grundkenntnisse und die praktische Erfahrung durch einen kundigen Lehrer vermittelt. Von Nutzen dabei ist die sofortige Überprüfung der Ergebnisse und Korrektur der Mängel.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen