Sonntag, 18. Dezember 2011

Das Fotografieren und seine Entstehung

Fotos durch Licht auf einer Oberfläche zu verewigen passierte zum ersten Mal vor etwa 150 Jahren. Man benannte diesen Prozess als fotografieren. Eine aus dem griechischen herkommende Wortkombination aus „photos“ = Licht und „graphein“ = zeichnen, also mit Licht zeichnen kreieren. Bis zur Stunde hat sich nichts verändert an dieser Verfahrensweise. Ständig haben sich just die angewandten Oberflächen und deren Dimensionen der technischen Entwicklung angeglichen. Die großen Platten aus Glas die man zu Beginn nahm, harmonisierten sich auf das bis dato verwendeten Format von 34mm x 36mm. Genauso das Trägermaterial erfuhr einen Wechsel von der Platte aus Glas über einen Rollfilm bis hin zum jetzigen benutzten Chip in einer Digitalkamera. Voll und ganz war die Entwicklung der Digitalkamera eine immense Zäsur in der Fotografie. Am Anfang des Fotozeitalters war jedes Bild „unique“, das bedeutet, es existierte bloß dieses eine Original. Es gelang erst nach und nach Dubletten, beziehungsweise Positive, durch chemische Prozeduren davon zu erstellen. Den meisten jungen Menschen in der heutigen Zeit sind diese Methoden fremd. Sie sind es gewohnt, mit Digitalkameras Bilder schier unbeschränkt in der Quantität und fast autonom von den herrschenden Lichtverhältnissen zu generieren. Digitalkamera deshalb, weil bei dieser Form der Fotografie das Bild nicht auf einem chemisch vorbehandelten Material sondern digital auf einem lichtempfindlichen Chip entsteht. Und wie uns allen bekannt ist, können digitale Daten ohne Qualitätsverlust nach Belieben verfielfältigt und übermittelt werden. Fotografien sind wie Fingerprints von dem, der sie angefertigt hat. Freilich mit dem Unterschied, dass sie dem Fotografen nicht unmittelbar zugeordnet werden können. Für den Fall, dass ein Sonnenuntergang im selben Moment von 100 Menschen vom selben Platz mit derselben Digitalkamera geknipst wird, sind sämtliche Bilder ähnlich, gleichwohl nicht gleich. Es existieren eben zu viele ungleiche Kriterien die das Ergebnis beeinflussen. Um lediglich einige zu benennen wie Bildkomposition, Lichtstärke, Lichtrichtung, Linsen, Speicher und natürlich das Aufnahmegerät. Speziell die Entwicklung der Digitalkamera hat der Fotografie zu einem neuen Hype verholfen.

Sie existieren in vielen Größen, startend von der kleinsten für die Hosentasche bis zur voluminösen DSLR Kamera (digital single lens reflex), auch als Spiegelreflexkamera bekannt. Beim Erstellen der Bilder sollten bestimmte Grundsätze beachtet werden damit sich die Betrachter der Fotografien nicht gelangweilt abwenden. Es gibt genügend Gelegenheiten sich die notwendigen Kenntnisse über die unterschiedlichsten Medien zu Eigen zu machen. Die beste Verwahrensweise ist aber immer noch, einen Fotokurs zu belegen. Bei einem Fotokurs werden das nötige Basiswissen und die praktische Erfahrung durch einen qualifizierten Fotografen vermittelt. Der Vorteil dabei ist, dass die Resultate unmittelbar besprochen und Fehler korrigiert werden können.

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