Sonntag, 8. Januar 2012

Wie ist das Fotografieren entstanden?

Vor überschlägig 150 Jahren ist es zum ersten Mal gelungen Fotos mit Licht auf einen Hintergrund zu zeichnen. Man bezeichnete die Methode als Fotografieren.

DieseZusammenstellung kommt aus den griechischen Worten „photos“ = Licht und „graphein“ = zeichnen = ein Abbild schaffen per Licht. Bis jetzt hat sich nichts verändert an diesem System. Immer wieder haben sich allein die angewandten Oberflächen und deren Größen dem zeitgemäßen Stand der Technik angepasst. Die großen Glasplatten die man am Anfang nahm, reduzierten sich auf das bis zum heutigen Tag verwendeten Format von 34mm x 36mm. Desgleichen das Trägermaterial erfuhr einen Wechsel von der Glasplatte via einen rollbaren Film hin bis zum aktuell benutzten Chip in einer Digitalkamera. In vollem Maße war die Ankunft der Digitalkamera eine immense Zäsur in der Fotografie. Am Anfang der Fotografie war jedes Bild nur einmal vorkommend, das heißt, es gab nur dieses eine Original. Es gelang erst später Vervielfältigungen, beziehungsweise Abzüge, durch chemische Verfahren davon zu erstellen.

In der heutigen Zeit sind diese Methoden den meisten jungen Leuten nicht mehr vertraut. Sie sind es gewohnt, mit Digitalkameras Fotografien schier unerschöpflich in der Zahl und praktisch autonom von den umgebenden Lichtverhältnissen zu generieren.

Bei dieser Art der Fotografie entsteht das Bild digital auf einem für Licht empfindlichen Chip und nicht auf einem chemisch preparierten behandelten Werkstoff. Deshalb Digitalkamera. Digitale Daten können, wie jeder weiß, ohne Qualitätsverlust nach Belieben reproduziert und übermittelt werden.

Man kann Fotografien mit Fingerabdrücke vergleichen von dem, der sie gemacht hat. Allerdings mit dem Unterschied, dass sie dem Fotografen nicht direkt zugeordnet werden können. Für den Fall, dass ein Sonnenuntergang im selben Moment von 500 Personen vom gleichen Ort mit der gleichen Digitalkamera fotografiert wird, sind alle Bilder ähnlich, aber nicht gleich. Die bildbestimmenden, verschiedenen Einflussgrößen, die das Ergebnis beeinflussen, sind einfach zu viel.

Um nur wenige anzuführen wie Bildkomposition, Lichtstärke, Lichtwinkel, Objektiv, Speicher und nicht zuletzt das Aufnahmegerät. Einen neuerlichen Aufschwung bekam die Fotografie durch das Aufkommen der Digitalkamera.

Sie ist auch als Spiegelreflexkamera bekannt, abgekürzt DSLR Kamera (digital single lens reflex), in allen Größen, angefangen von der kleinsten für die Hemdtasche bis zur bis hin zum Großformat. Beim Fotografieren sollten bestimmte Grundregeln angewandt werden damit sich die Betrachter der Bilder nicht gelangweilt abwenden. Die notwendigen Kenntnisse kann man sich über die verschiedensten Medien zu Eigen machen. Einen Fotokurs zu belegen ist dagegen immer noch der beste Weg. Erfahrene Lehrer vermitteln die notwendigen Grundkenntnisse und die praktische Erfahrung bei einem Fotokurs. Der Vorteil dabei ist, dass die Resultate unmittelbar diskutiert und Fehler korrigiert werden können.

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