Mittwoch, 14. Dezember 2011
Tee, der gesund hält
Nach einer Legende wurde der Grüne Tee knapp dreitausend Jahre vor Christi zufällig entdeckt, als dem Kaiser aus China Chen Nung ein Blatt der Teepflanze durch das geöffnete Fenster in die, mit heißem Wasser gefüllte Schale fiel. Der grüne Tee wurde zunächst nur zur Bekämpfung diverser Leiden eingesetzt, die eigentliche Teekultur reifte erst viele Jahrhunderte später heran. Grüntee ist sehr bekannt und äußerst beliebt, besonders aber für die heilenden Kräfte und die guten Erfahrungen im Bereich des Wellness. Doch, was genau ist Gruentee und wie gelangte der Tee zu seiner heilenden Wirkung? Das Geheimnis ist in der Auswahl und Zubereitung der Teepflanze. Alle Teesorten stammen im Ursprung von einer Pflanzenfamilie ab, die aus China und Indien kommen und Camellia „sinensis“, bzw. „assamica“ heißen. Aus ihren Knospen und dem Blattwerk entsteht der Tee. Während für den Schwarztee das kräftige assamica Kameliengewächs genommen wird, eignet sich für den Aufguss von grünem Tee eher die chinesische Kameliengattung der sinensis. Darum wird sie auch als Pflanze des Grüntee bezeichnet. Da schon die kleinste Beschädigung eine starke Beeinträchtigung in der Teequalität mit sich bringt, muss bei der Abernte besonders vorsichtig vorgegangen werden. Nach der Ernte werden Blätter und Knospen zum welken ausgelegt. Im Gegensatz zur Sorte des schwarzen Tees und auch anderen Sorten muss Grüner Tee nach dem welken gleich erhitzt werden. Dadurch bleibt das eigenständige Aroma der Pflanze bestehen, denn die Fermentierung wird durch Hitze unterbunden, Der Vorgang des Erhitzens stoppt die Fermentierung, die durch Enzyme automatisch geschehen. Je nach Vorgang des Erhitzens erhält der grüne Tee seine besondere Note. Die gerollte Form der Teeblätter macht diese geschmeidig und sorgt für eine bessere Entfaltung der Aromastoffe im aufgekochtem Wasser. Der Grüntee wird im letzten Arbeitsvorgang noch getrocknet. „was ist grüner tee“, diese Frage ist jetzt geklärt, seine heilende Kraft jedoch noch nicht: Studien in Japan und der ganzen Welt ergaben, dass diese Teesorte eine Menge positiver Inhaltsstoffe besitzt. Diese verringern zum Beispiel Erkrankungen des Herz-Kreislauf Systems. Auch das Krebsrisiko soll durch seinen Genuss verringert werden. Wirkstoffe wie Polyphenole und Fluoride beugen zudem Karies an den Zähnen vor. Durch das abschirmen von freien Radikalen schützt grüner Tee auch die Nieren und selbst die Bildung von Parkinson und Alzheimer soll durch den Genuss von grünem Tee verhindert werden. Auf großflächige Weise ist grüner Tee also sehr gesund.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen