Samstag, 10. Dezember 2011

Grüner Tee enthält eine Fülle positiver Wirkstoffe

Der Sage nach existierte vor circa 5000 Jahren in China ein Kaiser, der am liebsten heißes Wasser trank. Eines Tages wehten ihm von einem Strauch einzelne Blätter in seine Tasse mit heißem Wasser. Das färbte sich darauf grün. Er schüttete es nicht weg sondern kostete das Getränk. Er verspürte sich erfrischt und belebt. Damit war grüner tee entstanden. Was ist grüner Tee? Jeder Tee enthält eine Anzahl von Wirkstoffen deren positive Wirkung auf die Gesundheit unumstritten ist, teilweise durch Erfahrung zum Teil durch wissenschaftliche Beweise. Diese Wirkstoffe finden sich in den grünen Blättern. Bei der Veränderung zum schwarzen Tee durch einen Gärungsprozess, der sogenannten Fermentierung, werden die Zellstruktur vernichtet und die meisten der Wirkstoffe wirkungslos gemacht. Bei grünem Tee wird die Fermentierung vereitelt durch Dämpfen oder kurzes Erhitzen. Auf diese Weise behält er seine Zellstruktur und die Wirkung seiner Inhaltsstoffe.

Damit die positive Wirkung von grünem Tee dem Körper voll zur Verfügung steht erfordert es auch einer sachgemäßen Zubereitung. Es ist allgemein bekannt, dass hohe Temperaturen bei Lebensmitteln zur Vernichtung oder Unwirksamkeit der Inhaltsstoffe führt. Es ist deswegen unter allen Umständen zweckmäßig, zum Aufbrühen von grünem Tee mit Temperaturen unter 90°C zu arbeiten. Über dieser Temperatur kann er bitter und sogar ungenießbar werden. Hingegen benötigen die Substanzen auch eine Mindesttemperatur, um überhaupt gelöst werden zu können. Diese Temperatur liegt bei 50°C. Ab 50°C steigt die Löslichkeit der meisten Inhaltsstoffe. Für die meisten Gruentee ist eine Temperatur von ungefähr 70°C angebracht. Wenn man nicht für den individuellen Geschmack herausfinden will, bei welcher Temperatur der Tee am besten schmeckt, folgt man einfach den Bekanntgaben des Herstellers auf der Hülle. Die Dauer, wie lange Gruentee ziehen sollte, liegt zwischen 30 und 90 Sekunden. Es ist bestimmt nicht lediglich ein Zufall, dass die Personen in den Ländern in denen viel Tee, vor allem Grüntee, getrunken wird, ein größere Lebenserwartung haben. Diese Beobachtung war der Anlass für viele Studien in Japan, China und den USA. Vornehmlich in Japan wurde bei einer ausgiebigen Langzeitstudie über den Einfluss von grünem Tee entdeckt, dass die Sterberate in Bezug auf Herz- und Kreislauferkrankungen beachtlich abnahm bei den Probanden mit dem täglichen Genuss von grünem Tee. Die diesem Getränk eingeräumte gesundheitsfördernde und lebensverlängernde Wirkung ist demnach allemal präsent.

Eine weitere amerikanische Studie hat verbürgt, dass bei Patienten mit Prostatakrebs das Zellwachstum reduziert wurde. Das lässt den Schluss zu, dass bei zeitigem Konsum sich sogar Prostatakrebs vermeiden lässt. Zu der Liste der positiven Eigenschaften zählen außerdem die Verhinderung von Karies, das Abfangen von freien Radikalen, die Verhinderung von Alzheimer und Parkinson sowie eine verstärkende Wirkung von Antibiotika bei gleichzeitigem Genuss von grünem Tee. Eine interessante, etwas weniger bekannte Tatsache ist, dass man Gruentee und Extrakte daraus im Umfeld von Bodybuildern findet. Der Grund dafür sind die in den Blättern verfügbaren Catechine. Diese helfen dem Körper beim Kalorienverbrauch und führen damit zur Beschleunigung der Fettverbrennung. Was für Bodybuilder gilt hilft ebenso jedem anderen bei dem Wunsch abzunehmen. Die bei Diäten häufig einhergehende schlechte Stimmung und Mattigkeit wird dabei gleichfalls ausgeglichen. Zwischenzeitlich wird grüner Tee immer geschätzter, was nicht zum Schluss am Wellness Trend liegt. Wie bei allen Wirkstoffen entfaltet auch der grüne Tee seine volle Wirkung erst mit der passenden Dosierung. Eine unbedingt gesundheitsfördernde Menge liegt bei vier bis fünf Tassen pro Tag. Auf die Zugabe von Milch sollte man dabei verzichten, da diese einzelne der positiven Wirkungen wieder zunichtemacht.

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