Mittwoch, 14. Dezember 2011

Datenauswertung zur Vorhersage von Unwettern in Deutschland

Ein unwetter kann einerseits die Zerstörung materieller Sächlichkeiten bedeuten, vor allem aber eine große Gefahr für die Menschen selbst darstellen. Damit eventuelle Schäden bestmöglich minimiert werden können, analysieren die Unwetterzentralen alle Informationen der landesweiten Wetterstationen und geben diese frühestmöglich an die Bürger weiter.

Hierzulande sind es fast 1.200 Wetterstationen, die jede Wetteränderung registrieren und an die Wetterzentrale in Bochum weitergeben. Nach der Datenauswertung konkretisiert sich das Bild eines entstehenden Wetterereignisses. Die Kategorisierung der Daten stützt sich auf festgesetzten Merkmalen, denen dann die entsprechende Warnung folgt. Daraus resultierende Unwetterwarnungen werden entweder als Vorwarnung, oder als Akutwarnung herausgegeben. Vorwarnungen werden bis zu 48 Stunden vorher bekannt gegeben und sind in der Wetterkarte gelb markiert. In diesem Fall fehlen noch wichtige Daten über die Wetterintensität, die zeitliche Dauer und den genauen Standpunkt des Unwetters. Im Gegenzug dazu stehen dringende, akute Warnungen, die nochmals in drei Kriterien gegliedert werden.

Die orangene Farbe beschreibt hierbei eine starke, aber moderate Wettergewalt. Wurde die Wetterwarnung rot markiert, so zieht ein starkes Unwetter über das Land. Die höchste und bedrohlichste Warnung gibt die Farbe Violett.

Die Analysen der Wetterzentralen finden 24 Stunden, 365 Tage im Jahr statt, die Zentralen stehen in enger Zusammenarbeit mit den Medien, sodass drohende Wettergewalten schnell an die Meschen weitergegeben werden kann. Doch die Unwetterzentralen besitzen zusätzlich eigene Internetseiten, die jedem Bürger die Möglichkeit geben, sich selbstständig und zu jeder Zeit rund um das Wetter informieren zu können. Der Wetterdienst bietet seit einiger Zeit ein neues, innovatives Wettervorhersagemodell, dass Unwetterwarnungen bis auf eine Entfernung von knapp drei Kilometern des Ortes bestimmen kann. Auch bei der Ortung des Regen-Niederschlag funktionieret das Regenradar ortsgenau. Auf das Regenradar kann online auf entsprechende Wetterseiten zugegriffen werden, deren Daten sich stets aktualisieren.

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