Mittwoch, 14. Dezember 2011

Basiswissen über Cholsterin und seine Wirkung

Cholesterin kommt nicht nur beim Menschen vor sondern überall in tierischen Zellen. Da man diese Substanz schon vor ca. 300 Jahren in Gallensteinen wahrgenommen hat, bastelte man aus den griechischen Worten chole = Galle und stereos = fest die Bezeichnung Cholesterin oder auch Cholesterol. Es ist ein für das Leben unentbehrlicher Stoff von dem der gesunde Mensch ca. 140 g enthält. Es ist ein fettähnlicher Stoff (Lipide) und deswegen nicht in Wasser aufzulösen. Jede Zelle des Körpers enthält Cholesterin in ihrer Membran, die die Zelle umhüllt. Cholesterin versieht eine wichtige Funktione für die Verdauung, nimmt aber auch an Stoffwechselvorgängen im Gehirn teil. Der Körper braucht pro Tag ca. 1 -1,5g das er zu 90% selbst herstellt. Das was übrig bleibt erhalten die Zellen von der zugeführten Nahrung. Wie bei einem Fluß der Wasserspiegel bezeichnet man den Cholesterinpegel beim Menschen Cholesterinspiegel. Die Cholesterinmenge wird in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) angegeben oder heutzutage in Millimol pro Liter (mmol/l). Ist der Cholesterinspiegel über normal, bestehen für den Menschen bestimmte Risiken.

Bedauerlicherweise entnimmt der Körper nicht allei das aus der Ernährung was er benötigt, sondern das was eingenommen wird. Wie bei allen Nahrungsmitteln die der Mensch zu sich nimmt, existiert es auch hier ein zu viel oder ein zu wenig.

Die Richtwerte sind subjektiv verschieden und werden dadurch bestimmt, welchen anderen Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Tabakkonsum, Bluthochdruck oder Zucker der Mensch unterworfen ist. Dass „gutes“ und „schlechtes“ Cholesterin existiert, gehört zum Allgemeinwissen.

Das Cholesterin ist im Blut an bestimmte Eiweißstoffe (Proteine) festgemacht und deshalb heißt die Fusion Lipoprotein. Hat die Verbindung einen hohen Anteil an Eiweiß spricht man von HDL (High Density Lipoprotein). Bei niedrigem Eiweißanteil spricht man von LDL (Low Density Lipoprotein) und wenn er ganz niedrig ist von VLDL (Very Low Density Lipoprotein). Gefäßerkrankungen bilden sich bei LDL, das Cholesterin von der Leber in die Gefäße verfrachtet wo es sich ablagert.

Man nennt es darum das „böse“ Cholesterin. Das HDL jedoch schafft das Cholesterin fort aus den Blutgefäßen.

Üblicherweise spricht man bei einem zu hohen Cholesterinwert vom „Bösen“ weil es die Bereitschaft für Gefäßerkrankungen ansteigen läßt. In unserer Überflußgesellschaft von heute erkranken die meisten Menschen an einem erhöhten LDL Cholesterinwert weil sie zu viel und das Falsche zu sich nehmen. Fettarme Speisen und derartige mit ungesättigten Fettsäuren tragen dazu bei den Cholesterinspiegel zu vermindern. Gleicherweise kann man die cholesterinwerte senken durch Vermeidung von Frittiertem, Chips und minderwertiger Magarine. Als Resumee läßt sich feststellen, dass ungünstige Cholesterinspiegel für Gefäßerkrankungen zu den übelsten Risikofaktoren gehören. Es existieren genügend Wege wie man sich mit und ohne Medikamente vor schädlichen Cholesterinwerten bewahren kann.

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