Freitag, 6. Januar 2012
Die Entdeckung von grünem Tee
Der Fund des Grünen Tees geht auf eine alte Sage zurück, die erzählt, dass vor tausenden von Jahren ein Blattwerk einer bestimmten Teepflanze in die kaiserliche Schüssel des chinesischen Chen Nung flog, die voll mit heißem Wasser gefüllt war. Die Teepflanze wurde zunächst aber nur zur Bekämpfung diverser Leiden angewandt, eine richtige Teekultur reifte erst viele Jahrhunderte später heran. Grüner Tee ist sehr bekannt und beliebt, besonders aber für seine heilenden Kräfte und die guten Erfahrungen im Bereich des Wellness. Aber wie gelangt dieser Tee zu seinen Heilkräften und was ist grüner tee genau? Die Auswahl und Verarbeitung der Teepflanze sind der ausschlaggebende Punkt. Grundsätzlich stammen alle Sorten des Tees von einer Pflanzengattung ab, von der Camellia sinensis aus China und der Camellia assamica aus Indien. Aus ihren Knospen und Blättern entsteht der Tee. Während für Schwarztee-Sorten das kräftige Kameliengewächs der assamica genommen wird, eignet sich für die Zubereitung von grünem Tee nur die chinesische Kameliengattung der sinensis. Daher auch der Name „Gruenteepflanze". Da schon die kleinste Beschädigung eine starke Beeinträchtigung in der Qualität des Grüntees bedeutet, muss bei der Ernte sehr behutsam vorgegangen werden. Direkt nach der Ernte werden Blätter und Knospen zum vortrocknen ausgelegt. Anders als bei Schwarztee werden alle Teeblätter des Gruentee nach dem vortrocknen erhitzt. behält diese Teepflanze ihr spezielles Aroma, denn Hitze stoppt die Fermentierung, eine durch Enzyme herbeigeführte, chemische Veränderung auf den grundlagen der Biochemie. Je nach Vorgang des Erhitzens erhält der grüne Tee seine individuelle Geschmacksnote. Nachdem die Teeblätter gerollt wurden, können sich die Aromastoffe im aufgebrühtem Teewasser richtig entfalten . Der Grüntee wird im letzten Prozess noch getrocknet. Die Definition von grünem Tee ist jetzt aufgeklärt, seine heilende Kraft jedoch nicht: Studien in Japan und der ganzen Welt haben ergeben, dass diese Teesorte eine ganze Reihe an positiven, medizinischen Substanzen besitzt. So beugt der Genuss dieser Tee-Sorte beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen vor. Gleiches gilt in Bezug auf Krebserkrankungen. Die in seinen Blättern enthaltenen Polyphenole und Fluoride beugen außerdem Zahnkaries vor. Weiterhin soll gruener Tee Schadstoffe abfangen, die Nieren schützen und soll selbst die Entstehung der Amyloidfibrillen stoppen, die für die Krankheiten Parkinson und Alzheimer verantwortlich sind. Auf großflächige Weise ist grüner Tee also sehr gesund.
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