Donnerstag, 15. Dezember 2011

Die Entstehung in der Badezimmerkultur

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich Badezimmer nur wohlhabende Menschen leisten konnten. Für diesen Wohlstand waren gewisse Bedingungen erforderlich: ein gesondertes Zimmer mit möglichst undurchlässigen Boden, falls möglich eine Heizung, eine Badewanne und ein beheizbares Gefäß, das so viel Wasser fasste um die Wanne zu füllen. Der Rest der Bevölkerung wusch sich in der Küche, der Waschküche oder ging einmal pro Woche in ein sogenanntes Volksbad. Erst mit dem Wirtschaftswunder in den 50iger Jahren begann man damit in sogenannten Nasszellen Klo und Badewanne einzurichten.

In diesem Raum, künftig allgemein als Badezimmer geläufig, konnte man nun alle Tätigkeiten, die Körperpflege betreffend, ausführen und alle damit inbegriffenen Sachen deponieren. Ausgenommen den entsprechenden Einbauten wie Waschbecken, Badewanne, Armaturen, Boiler, usw. war nun endlich genügend Platz verfügbar für die losen Dinge und die Badtextilien.

Auch die Industrie hat das verstanden. Rasch erblühte ein ausgedehnter Absatz von Bad Textilien um diese Nische zu bedienen. Um frierende Füße zu vermeiden hat man zunächst flauschige Vorleger geschaffen. Anschließend hat man zudem noch eine farblich entsprechende Toilettenabdeckung empfohlen und fertig war die sogenannte Badgarnitur. Mit der riesigen Fülle von Mustern, Farben, Formen und Qualität kann nun jeder seinem Badezimmer eine persönliche Note verpassen. In einen Geschäft mit der entsprechenden Rubrik findet man Badtextilien günstig. Man kann aber auch Badtextilien online kaufen. Zur weiteren Kategorie der Badtextilien gehören die unterschiedlichen Tücher die sich, oberflächlich gesehen, zunächst durch ihre Größe unterscheiden. Waschtücher oder auch Waschlappen sind die kleinen, Handtücher die mittleren die neben dem Waschbecken hängen und Badetücher die großen, in die man sogar den Körper einwickeln kann nach dem Baden oder Duschen. Genauer gesehen haben Waschtücher natürlich eine die Reinigung unterstützende Struktur und die Handtücher sind gefertigt aus weichen und hygroskopischen Stoffen. Hier gilt das Gleiche wie für die Garnituren, man hat die modische Auswahl und kann Badtextilien bestellen nach seinem individuellen Gusto.

Hauptsächlich in Mietwohnungen trifft man die dritte Kategorie der Badtextilien an, die Duschvorhänge. Da wegen mangelndem Platz in solchen Wohnungen keine getrennte, wasserdichte Duschkabine existiert, hat man die Dusche mit in die Armatur der Badewanne eingegliedert. Um sich gleichwohl beim Brausen frei bewegen zu können ohne das Bad nass zu machen, kann man einen Duschvorhang anbringen. Duschvorhänge sind gefertigt aus Venyl oder Polyester, ein Material das man auch noch zu den Textilien rechnet. Diese sind zweifellos in erster Linie wasserabweisend. Badtextilien bestellen kann man jederzeit im Internet bei den entsprechenden Geschäften. Aus einer Nische ist ein ganzer Industriezweig geworden, so dass man nicht lange stöbern muss um Badtextilien günstig zu ergattern.

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