Die angemessene Kleinkinderziehung ab etwa ein Jahr und 8 Monaten stellt für alle Väter eine besondere Herausforderung dar. Zum allerersten Mal fühlen die Kinder sich selbst als eigenständige Personen mit Empfindungen, die sich von denen anderer unterscheiden. Das „Ich“ wird geboren! Wie können Sie in der Erziehung der Kleinkinder vorangehen, damit die anständige Entwicklung leicht gelingt?
Angemessene Erziehung bedeutet: Sie sind sich darüber im Klaren, dass Sie die unentbehrlichen Ansprechpartner im Leben unseres Kindes sind. Deshalb hängt die Entwicklung von der Qualität der Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Nachwuchs ab. Findet die soziale Kleinkinderziehung in einer Umgebung mit angenehmer Wärme statt? Nehmen wir die gerade aufkommenden eigenen Wahrnehmungen des Kindes ernst? Falls ja, wird sich Ihr Kind stark fühlen und in absehbarer Zeit, seine Bedürfnisse zu äußern. Das Kleinkind wird „Selbstbewusst“, und soll sich deshalb im Umgang mit den Eltern erfolgreich behaupten können.
In diesem Zusammenhang sei an unsere Funktion als Vorbild erinnert. In der Kleinkinderziehung sprechen Opas ihre eigenen Gedanken direkt aus, am einfachsten in Form von sogenannten „Ich-Botschaften“. Den Satz: „Ich benötige jetzt eine Pause“, können Enkel schon sehr bewusst nachvollziehen. Und sie erleben Großeltern, die äußern was sie wollen oder auch was sie nicht wollen. Wenn die Kleinen dieses Verhalten spiegeln und sich dabei wohl fühlen, ist dies der Grundstein für die angemessene Kleinkinderziehung.
Erziehung muss bedeuten, die Kleinen zu akzeptieren, auch in Lagen wenn sie wütend sind. „Der Sven hat dir dein Essen weggenommen. Ich kann erkennen, dass dich das ärgert“. Und weiter: „Geh zu ihm und sag, er soll es dir wieder geben!“ So harmonisch funktioniert das bei Kindern mit ihren plötzlichen Äußerungen nicht immer. Ihr Sprössling kann schreien, toben oder sich vor allen anderen auf den Boden schmeißen, aber stellen Sie sicher, dass es Freunde nicht schlagen darf. Der Umgang mit Wut ist ein großer Schritt, der eine starke Hand braucht. Begleiten Sie Ihr Kindergartenkind auf diesem Weg!
Fehler Kindererziehung
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