Samstag, 24. November 2012

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich Badezimmer nur begüterte Leute leisten konnten. Für diese Annehmlichkeit waren gewisse Maßnahmen erforderlich: ein separates Zimmer mit möglichst undurchlässigen Boden, wenn möglich eine Heizung, eine Badewanne und ein beheizbares Gefäß, das so viel Wasser fasste um die Wanne zu füllen. Der Rest der Bürger wusch sich in der Küche, der Waschküche oder ging einmal pro Woche in ein sogenanntes Volksbad. Erst mit dem Wirtschaftswunder in den 50iger Jahren begann man damit in sogenannten Nasszellen Toilette und Badewanne einzubauen. In diesem Zimmer, später überall als Badezimmer vertraut, konnte man nun alle Aktivitäten, die Hygiene betreffend, verrichten und alle damit verbundenen Gegenstände deponieren. Ausgenommen den entsprechenden Einbauten wie Waschbecken, Badewanne, Armaturen, Boiler, usw. war nun endlich hinreichend Raum verfügbar für die verstreuten Dinge und die Badtextilien. Die Wirtschaft hat diese lukrative Nische sofort erfasst und entwickelte unter anderem eine Vielfalt von Badtextilien. Da die Bäder überwiegend einen gefliesten Boden hatten, brauchte man etwas gegen kalte Füße. Was war besser als ein kleiner weicher Teppich vor der Badewanne. Da die alleinige Sitzgelegenheit in einem Badezimmer aus dem WC mit seiner kalten Abdeckung besteht, lag es nahe auch dafür einen farblich stimmenden Überzug zu kreieren. Das Ganze nannte man Badgarnitur. Damit kann man seinem Bad eine persönliche Note vermitteln, da es sie natürlich in allen möglichen Muster- und Farbkombinationen gibt. Durchaus kann man solche Badtextilien günstig auch via Internet bestellen.

Zur weiteren Kategorie der Badtextilien gehören die unterschiedlichen Tücher die sich, äußerlich besehen, zunächst durch ihre Größe unterscheiden. Waschtücher oder auch Waschlappen sind die kleinen, Handtücher die mittleren die neben dem Waschbecken hängen und Badetücher die großen, in die man sich sogar einwickeln kann nach dem Baden oder Duschen. Exakter betrachtet besitzen Waschtücher natürlich eine der Reinigung dienende Struktur und die Handtücher bestehen aus weichen und hygroskopischen Stoffen. Hier gilt das Gleiche wie für die Garnituren, man hat die modische Auswahl und kann Badtextilien bestellen nach seinem persönlichen Gusto.

Vornehmlich in Mietwohnungen trifft man die dritte Kategorie der Badtextilien an, die Duschvorhänge. Da aus Platzgründen in solchen Wohnungen keine getrennte, wasserdichte Duschkabine existiert, hat man die Dusche mit in die Armatur der Badewanne aufgenommen. Um sich trotzdem beim Brausen ungehindert bewegen zu können ohne das Badezimmer unter Wasser zu setzen, kann man einen Duschvorhang befestigen. Duschvorhänge bestehen aus Venyl oder Polyester, ein Material das man auch noch zu den Textilien rechnet. Diese sind zweifellos in erster Linie wasserabstoßend. Im realen Leben und im Internet existieren genügend Shops und Alternativen wo man Badtextilien bestellen kann. In diesem inzwischen riesigen Marktsegment macht es auch keine Schwierigkeit, genügend Badtextilien günstig aufzutreiben.

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