Samstag, 24. November 2012

Vor etwa 150 Jahren wurde es zum ersten Mal möglich Fotos durch Licht auf eine Oberfläche zu zeichnen. Dieser Prozess wurde als fotografieren bezeichnet.

DieseZusammenstellung stammt aus den griechischen Worten „photos“ = Licht und „graphein“ = zeichnen = ein Abbild schaffen mit Licht. Bis zum heutigen Tag hat sich nichts verändert an diesem Verfahren. Bis heute haben sich lediglich die angewandten Oberflächen und deren Formate dem technischen Fortschritt angeglichen. Die großformatigen Platten aus Glas die man zu Beginn verwendete, harmonisierten sich auf das bis dato verwendeten Format von 34mm x 36mm.

Gleichermaßen das der Grundstoff erlebte einen Wechsel von der Glasplatte über eine Filmrolle bis hin zum jetzigen verwendeten Chip in einer Digitalkamera. Samt und sonders war die Entwicklung der Digitalkamera eine immense Zäsur in der Fotografie.

Von jeder Aufnahme existierte zu am Anfang der Fotografie einzig ein einziges Original. Es gelang erst im Laufe der Zeit Kopien, beziehungsweise Abzüge, durch chemische Verfahren davon zu produzieren. Den meisten jungen Menschen von heute sind diese Verfahren nicht vertraut. Autonom von den umgebenden Lichtverhältnissen Fotos schier unerschöpflich in der Menge mit Digitalkameras zu erzeugen ist heute gängige Praxis.

Bei dieser Form der Fotografie entsteht die Aufnahme digital auf einem lichtempfindlichen Chip und nicht auf einem chemisch vorbehandelten preparierten Werkstoff. Deshalb Digitalkamera. Digitale Daten können, wie jeder weiß, ohne Verlust von Qualität nach Belieben verfielfältigt und versandt werden.

Man kann Fotos mit Fingerabdrücke vergleichen der Person die sie gemacht hat. Der Unterschied ist allerdings, dass sie dem Fotografen nicht direkt zugeordnet werden können. Für den Fall, dass ein Sonnenuntergang im gleichen Moment von 100 Menschen vom selben Platz mit derselben Digitalkamera abgelichtet wird, sind alle Ergebnisse vergleichbar, jedoch nicht gleich. Die bildbestimmenden, unterschiedlichen Kriterien, die Einfluss nehmen, sind einfach zu viel.

Um lediglich ein paar zu benennen wie Bildkomposition, Lichtstärke, Lichteinfall, Objektiv, Speichermedium und natürlich das Aufnahmegerät. Einen neuerlichen Boom bekam die Fotografie durch das Aufkommen der Digitalkamera. Es gibt sie in allen Variationen, begonnen von der kleinsten für die Hemdtasche bis zur mächtigen DSLR Kamera (digital single lens reflex), auch als Spiegelreflex bekannt. Damit sich die Betrachter nicht gelangweilt abwenden, sollte man beim Fotografieren gewisse Basisregeln beachten. Dieses Wissen kann man sich über die unterschiedlichsten Wege aneignen. Der beste Weg ist gleichwohl immer noch, einen Fotokurs zu belegen. Bei einem Fotokurs werden das nötige Basiswissen und die Praxis durch einen routinierten Lehrer vermittelt. Der Vorteil dabei ist, dass die Ergebnisse unmittelbar diskutiert und Fehler verbessert werden können.

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