grüner tee erschien einer alten Sage entsprechend, wie nicht anders zu erwarten, in China vor etwa 5000 Jahren. Das Lieblingsgetränk des damals waltenden Kaisers war heißes Wasser. Zufällig wehten eines Tages mehrere Blätter eines in der Reichweite stehenden Strauches in sein Gefäß mit heißem Wasser. Dieses begann daraufhin sich grün zu verfärben. Er kostete das grüne Getränk und fühlte sich belebt und frisch danach. was ist grüner tee? Jeder Tee enthält eine Anzahl von Wirkstoffen deren positive Wirkung auf die Gesundheit unumstritten ist, teilweise durch Erfahrung teils durch methodische Beweise. Diese Wirkstoffe finden sich in den grünen Blättern. Bei der Umwandlung zum schwarzen Tee durch einen Gärungsprozess, der sogenannten Fermentierung, werden die Zellstruktur ruiniert und die meisten der Substanzen wirkungslos gemacht. Bei grünem Tee wird die Fermentierung abgewehrt durch Dämpfen oder kurzes Erhitzen. Auf diese Weise behält er seine Zellstruktur und die Wirksamkeit seiner Inhaltsstoffe.
Da allgemein vertraut ist, dass hohe Temperaturen für die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln nachteilig sind, sollte man auch bei der Zubereitung von grünem Tee gewisse Regel einhalten. Auf keinen Fall sollte man ihn mit kochendem Wasser aufgießen. Er kann dabei einen bitteren Geschmack annehmen oder ganz ungenießbar werden. Die Temperatur zum Aufguss sollte deswegen 90°C nicht übersteigen. Hingegen erzielt er bei Temperaturen unter 50°C keine Wirkung, weil die Wirkstoffe erst bei dieser Temperatur sich zu lösen anfangen. Für die meisten Gruentee hat sich ein Temperaturbereich von 70° bis 80° Grad als optimal und geschmacklich wohltuend erwiesen. Wenn man sich für eine Sorte entschieden hat, kann man den persönlichen Geschmack vergleichsweise schnell herausfinden. Im Übrigen haben alle Erzeuger auf ihren Verpackungen Mitteilungen für die ihrer Erfahrung nach beste Art der Zubereitung. Bei der Ziehungsdauer kann man gleichermaßen verfahren. Normalerweise liegt sie zwischen 30 und 90 Sekunden.
Es ist gewiss nicht lediglich ein Zufall, dass die Menschen in den Ländern in denen viel Tee, vor allem Grüntee, getrunken wird, ein beträchtlichere Lebenserwartung haben. Diese Beobachtung war der Anreiz für viele Studien in Japan, China und den USA. Vorzugsweise in Japan wurde bei einer ausgiebigen Langzeitstudie über den Einfluss von grünem Tee entdeckt, dass die Sterberate in Bezug auf Herz- und Kreislauferkrankungen außerordentlich abnahm bei den Probanden mit dem täglichen Genuss von grünem Tee. Die diesem Getränk zugesprochene gesundheitsfördernde und lebensverlängernde Wirkung ist demnach allemal präsent. Zum Verzeichnis der positiven Eigenschaften kann man ohne weiteres noch hinzufügen die Minderung von Alzheimer und Parkinson, das Abfangen von den nachteiligen freien Radikalen sowie die Verhinderung von Kariesbildung. Eine Studie aus Ägypten hat Hinweise ergeben, dass die Wirkung von Antibiotika sich steigert im Zusammenhang mit Grüntee. Des Weiteren hat man in den USA ermittelt, dass sich mit grünem Tee die Entstehung von Prostatakrebs vermeiden lässt und bei bereits vorhandenem Krebs sich das Zellwachstum verlangsamt. Weniger bekannt ist, dass grüner Tee das Abnehmen unterstützt durch Unterstützung bei der Fettverbrennung. Die im grünen Tee auftretenden Catechine helfen dabei den Kalorienverbrauch zu erhöhen und damit die Fettverbrennung zu intensivieren. Nicht zuletzt deswegen ist er bei Bodybuildern häufig zu finden. Er kann ebenfalls dafür sorgen, dass die beim Abnehmen vermehrt erscheinenden Nebenwirkungen wie Mattigkeit oder eine schlechte Stimmung aufgehoben werden.
Inzwischen wird grüner Tee immer populärer, was nicht zuletzt am Wellness Trend liegt. Wie bei allen Substanzen entfaltet ebenfalls der grüne Tee seine volle Wirkung erst mit der wahren Dosierung. Eine unbedingt gesundheitsfördernde Menge liegt bei vier bis fünf Tassen pro Tag. Auf die Zugabe von Milch sollte man dagegen verzichten, da diese ein paar der positiven Wirkungen wieder unterbindet.
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