Montag, 11. Februar 2013

Nach der Erfindung des neuartigen Verfahrens des Augenlaserns mit Femtosekunden-Lasern ist es möglich, bei dem chirurgischen Eingriff vollkommen auf den Gebrauch einer mechanischen Mikroklinge zu verzichten. Diese effiziente Handhabung integriert hochmoderne Technologien, Professionalität des Arztes und eine langjährige Erfahrung in der refraktiven Chirurgie des Auges.

Bei dem Eingriff wird zu Beginn eine Zehntel Millimeter breite gerundete Hornhautschicht durch einen Einschnitt mit einem blitzschnellen Femtosekundenlaser abgemacht. Darauf passiert mit dem Laser ein Abbau der weiter untengelegenen Schicht der Hornhaut. Bei einer herkömmlichen Operationsmethode wird die Hornhautschicht mit einem speziellen chirurgischen Messer abgemacht.

Der Femtosekundenlaser teilt massenweise kurze Impulse in der Millisekunde in die Hornhaut aus. Auf diese Weise kann die Hornhautschicht in einer mathematisch berechneten und vorausgeplannten Fläche präzise abgetrennt werden. Die Nutzung der Femtosekundenlaser ermöglicht eine unglaublich genaue Präzision. Die äußere Schicht der Hornhaut bleibt dabei ohne Kratzer. Der innere Druck erhöht sich nur ein bisschen. Ähnlich ist der Druck, den man beim Drücken oder Rubbeln der Augen wahrnimmt. Sollten wider Erwarten Schmerzen auftreten, dann stoppt das System in wenigen Augenblicken den Ablauf, in dem er keine Lichtimpulse mehr aussendet. Einige Minuten darauffolgend kann die Herangehensweise fortgesetzt werden. Bei früheren klassischen augenchirurgischen Eingriffen benötigt die Wiederaufnahme der Methode herkömmlich wesentlich länger. Die Benutzung eines Femtosekundenlasers ist schmerzfrei und der gesamte Eingriff ist in Sekunden überstanden. Operations- und Messmethoden, die Computergestützt sind, und gute Erfahrung in der Augenchirurgie erlauben eine exakte Ausführung, einen schonenden Heilungsverlauf und gute Dauerhaftigkeit des Sehvermögens. Augenärzte arbeiten kontinuirlich an einer Aufbesserung der Risikofreiheit und der Sorgfalt der Prozedur.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen