Dienstag, 5. Februar 2013

Die soziale Nachwuchserziehung ab etwa 21 Monaten stellt für alle Omas eine bemerkenswerte Herausforderung dar. Zum ersten Mal merken die Heranwachsenden sich selbst als eigenständige Personen mit Wahrnehmungen, die sich von denen anderer herausfiltern. Das „Ich“ wird geboren! Wie können wir in der Erziehung vorangehen, damit die angemessene Nachwuchserziehung möglichst einfach gelingt?  

Anständige Nachwuchserziehung kann bedeuten: Wir sind uns darüber im Klaren, dass Sie die unentbehrlichen Personen im Alltag Ihres Sprösslings sind. Deshalb hängt die Erziehung von Kleinkindern von der Qualität der Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kleinkind ab. Findet die gute Erziehung von Kindern in einer Umwelt mit schützender Wärme statt? Nehmen Sie die gerade erblühenden eigenen Empfindungen des Sprösslings ernsthaft auf? Wenn ja, wird sich Ihr Nachwuchs selbstbewusst fühlen und in der nächsten Zeit, seine Bedürfnisse zu äußern. Der Nachwuchs wird „Selbstbewusst“, und soll sich deshalb im Umgang mit Freunden bewusst behaupten können.

In diesem Sinne sei an unsere Aufgabe als Vorbildfunktion erinnert. In der Kleinkinderziehung sprechen Erzieher ihre eigenen Gedanken klar aus, am einfachsten in Form von sogenannten „Ich-Botschaften“. Den Satz: „Ich will gleich eine Unterbrechung“, können Enkel schon sehr früh verstehen. Und sie erfahren Großeltern, die nennen was sie wollen oder auch was sie nicht wollen. Wenn Sprösslinge das vorbildliche Verhalten kopieren und sich dabei gestärkt fühlen, ist das das Fundament für die richtige Erziehung.

Erziehung von Enkeln bedeutet, die Kleinen zu akzeptieren, auch wenn sie wütend sind. „Der Sven hat dir dein grünes Fahrrad weggenommen. Ich kann spüren, dass dich das ärgert“. Und weiter: „Geh bei ihn und äußere, er soll es dir zurück geben!“ So einfach funktioniert das bei Kleinkindern mit ihren negativen Empfindungen nicht immer. Ihr Kind kann weinen, wüten oder sich bewusst auf den Boden schmeißen, aber stellen Sie klar, dass es Andere nicht schlagen darf. Der Umgang mit Wut ist ein richtiger Schritt, der eine gute Führung braucht. Fördern Sie Ihr Schulkind auf dieser Strecke!

Kindererziehung Lob

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