Sonntag, 10. Februar 2013

Die Kataraktchirurgie ermöglicht nicht traumatische Operationen unter der Benutzung modernster Kunstlinsen von international führenden Herstellern mit spezifischen Oberflächen, Filtern und optischen Geometrien. All diese Elemente werden an die Besonderheiten und Wünsche eines Patienten genau angepasst. Durch moderne Schnitttechniken sind Schnitte von weniger als 2 mm möglich. Dadurch wird das Risiko eines solchen Eingriffs minimiert.

Gleichzeitig kommen hier nur moderste Instrumente zum Einsatz, die zu 100% Einmal-Werkzeuge sind, um einen möglichst hohen Hygienestandard zu gewährleisten.

Genauso zählt der Gebrauch spezieller, multifokaler und torischer künstlicher Linsen mit komplexen asphärischen Optiken zur Kataraktchirurgie. So kann man nach der Augenoperation praktisch komplett auf die Brille verzichten. Das menschliche Auge hat durch seine flexible Linse die Möglichkeit, verschiedene Entfernungen zu fokussieren. Der fachliche Ausdruck für diesen Prozess ist Akkommodation. Im Laufe der Jahre lässt diese Flexibilität nach und somit die Fähigkeit auf nahe Distanzen einzustellen. Mit herkömmlichen monofokale Intraokularlinsen war bis dato nur die Korrektur des Sehvermögens in einem Entfernungsbereich möglich. Die akkommodative Intraokularlinse reproduziert die Akkommodation der menschlichen Augenlinse und kann die Abhängigkeit von der Brille bei diversen Aktivitäten reduzieren oder überflüssig machen.

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