Montag, 11. Februar 2013

Bis vor nicht allzu langer Zeit hat man geglaubt, dass Milchsäure haftbar ist für die Entwicklung von Muskelkater. Zwischenzeitlich ist es erwiesen, dass anderer Ursachen dafür verantwortlich sind. Wenn Muskeln lange Zeit nicht beansprucht werden, werden sie vom Körper reduziert. Jeder, der einen Arm oder ein Bein im Gips hatte, konnte diesen Effekt an sich beobachten. Hat man bislang keinen Sport getrieben und fängt gegenwärtig dadurch an oder macht Krafttraining, kann Muskelkater auftreten. Wie bei anderen Fasern auch, stattfinden im Muskel durch Anstrengung winzige Risse. Man nennt sie auch Microtraumata. Der Körper reagiert rasch darauf und beginnt mit der Wiederherstellung. Im Laufe der Instandsetzung ist der Muskel nicht mehr so flexibel und hat eine gewisse Steifigkeit. Dieser Effekt tritt gewöhnlich nach ein bis zwei Tagen auf und nimmt dann sukzessive ab. Die Verringerung des Schmerzes bedeutet aber nicht das Ende der Wiederherstellung. Diese schreitet fort bis nach zirka zehn Tagen die komplette Belastungsfähigkeit wieder produziert ist. Und nicht lediglich das, der Muskel kann momentan mehr belastet werden als vorher. Die Instandsetzung hat folglich zu einer Besserung geführt. Macht man augenblicklich weiter mit dem gleichen Sport, wird der Muskelkater vermindert in Erscheinung treten, bis er dann gar nicht mehr auftritt. Wenn man etwas sucht Was hilft gegen Muskelkater, ist das beste Mittel, ihn zu erhalten. Gibt es Mittel, die helfen um Muskelkater vorzubeugen. Wenn Sie bis hierher sorgfältig gelesen haben, müssten Sie sich sagen, dass es wenigstens mühevoll sein wird. Immerhin stattfinden ja Risse durch Überbelastung. Auch wenn man die Muskeln vorher dehnt oder aufwärmt, kann man das nicht abwenden. Ebenfalls Massagen beim Auftreten von Muskelkater sollte man tunlichst unterlassen. Dadurch werden die Muskeln erneut mechanisch belastet, was den Prozess der Heilung weiter verzögert. Aktionen indes die mit der Zufuhr von Wärme kombiniert sind, wie ein heißes Bad oder ein Saunabesuch, verhelfen zur Linderung der Schmerzen. Was hilft gegen Muskelkater? Soll man trotz Muskelkater trainieren? Bei unbedingt starkem Muskelkater soll man eine Rast einlegen. Wie man sich einfach ausmalen kann, werden Risse in den Fasern nicht besser, wenn man weiter trainiert. Man muss dem Körper die Zeit geben, um seine Ausbesserung erledigen zu können. Wer immer Muskelkater hat, macht ein wenig verkehrt mit seinem Training. Hier muss man Acht geben, dass aus dem Muskelkater keine Muskelzerrung wird oder beträchtlichere Schäden auftreten. Falscher Ehrgeiz beim Training ist fehl am Platz. Muskelkater, was hilft noch? Je besser die Durchblutung der geschädigten Muskel vonstattengeht, um so rascher findet die Ausbesserung statt. Das kann beispielsweise geschehen bei einem entspannenden Spaziergang in der Natur ohne Zielvorgaben. Zum anderen kann bei einer Entspannung die meiste Kraft für die Wiederherstellung der Muskelfasern verwendet werden. Zweifellos entrückt der Muskelkater nicht binnen eines Spaziergang, aber er wird ausdrücklich abgeschwächt und ist schneller ausgeheilt. Wie gesagt, wir haben es mit Rissen, also kleinen Verletzungen zu tun. Muskelkater, was hilft verbürgt nicht. Die Drogeriemärkte und Discounter haben mittlerweile ganze Regale voll Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium, Calcium und ähnliche, die ebenfalls gegen Muskelkater helfen sollen. Vergessen Sie es. Ein Mensch der sich gesund ernährt, braucht diese Mittel nicht. Ebenfalls von Stoffen, die die Blutzirkulation anregen, ist abzuraten. Das realisiert man ebenso mit dem beschriebenen kostenfreien Spaziergang. Das gleiche besteht für Vitamine. Auch die sind belanglos gegen Muskelkater. Was hilft gegen Muskelkater ebenfalls nicht? Manche sind es gewohnt, im Nu zu Schmerzmitteln zu greifen, wenn es mal weh tut. Das können Sie vergessen. Forschungen in diese Richtung haben immer wieder erläutert, dass momentan bei Muskelkater Schmerzmittel nicht anschlagen. Wenn es sich um entzündungshemmende Arzneimittel handelt, können diese sogar kontraproduktiv arbeiten, weil sie den Muskel daran hindern, sich in Ordnung zu bringen. Wenn man also die Frage ehrlich beantworten will: „Was hilft gegen Muskelkater“, kann das nur heißen: Geduld und Zeit.

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