Sonntag, 20. Januar 2013

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich Bäder nur reiche Leute leisten konnten. Für diesen Luxus waren bestimmte Maßnahmen nötig: ein separates Zimmer mit möglichst undurchlässigen Boden, wenn möglich eine Heizung, eine Badewanne und ein beheizbares Gefäß, das so viel Wasser fasste um die Wanne zu füllen. Der Rest der Bevölkerung wusch sich in der Küche, der Waschküche oder ging einmal pro Woche in ein sogenanntes Volksbad. Erst mit dem Wirtschaftswunder in den 50iger Jahren fing man damit an in sogenannten Nasszellen Toilette und Badewanne einzurichten.

Jetzt existierte ein Raum, der alleine für die Körperpflege und die damit verbundenen Utensilien zur Verfügung stand. Bei den Sachen in Verbindung mit dem Wort „Badezimmer“ denkt man zunächst an Waschbecken, Armaturen, Dusche, Kacheln, usw., aber nicht an Textilien. Im folgenden Schritt allerdings fallen einem alle denkbaren Textilien ein, die man unter die die Worte Badtextilien oder Bad Textilien einordnen kann. Auch die Wirtschaft hat das erkannt. Schnell entwickelte sich ein umfangreicher Markt von Bad Textilien um diese Nische zu bedienen. Um frierende Füße zu vermeiden hat man zunächst flauschige Vorleger entwickelt. Darauf hat man hinaus noch eine farblich passende Toilettenabdeckung offeriert und fertig war die sogenannte Badgarnitur. Mit der endlosen Fülle von Mustern, Farben, Formen und Qualität kann jetzt jeder seinem Badezimmer eine persönliche Note verpassen. In einen Warenhaus mit der entsprechenden Abteilung findet man Badtextilien günstig. Man kann aber auch Badtextilien online bestellen. Zur weiteren Kategorie der Badtextilien gehören die verschiedenen Tücher die sich, äußerlich gesehen, zunächst durch ihre Größe unterscheiden. Waschtücher oder auch Waschlappen sind die kleinen, Handtücher die mittleren die neben dem Waschbecken hängen und Badetücher die großen, in die man sich sogar einwickeln kann nach dem Baden oder Duschen. Genauer betrachtet haben Waschtücher natürlich eine die Reinigung unterstützende Struktur und die Handtücher bestehen aus weichen und wasseraufnehmenden Textilien. Hier gilt das Gleiche wie für die Garnituren, man hat die modische Auswahl und kann Badtextilien bestellen nach seinem persönlichen Geschmack.

Speziell in Mietwohnungen trifft man die dritte Kategorie der Badtextilien an, die Duschvorhänge. Da wegen mangelndem Platz in solchen Wohnungen keine getrennte, wasserundurchlässige Duschkabine existiert, hat man die Dusche mit in die Armatur der Badewanne eingearbeitet. Um sich dennoch beim Duschen ungehindert bewegen zu können ohne das Bad unter Wasser zu setzen, kann man einen Duschvorhang befestigen. Duschvorhänge sind gefertigt aus Venyl oder Polyester, ein Werkstoff den man auch noch zu den Textilien rechnet. Diese sind natürlich in erster Linie wasserabstoßend.

Badtextilien bestellen kann man jederzeit im Internet bei den entsprechenden Geschäften. Aus einer Nische ist ein ganzer Industriezweig geworden, so dass man nicht lange suchen muss um Badtextilien günstig zu ergattern.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen