Freitag, 14. Dezember 2012

Wie wissen dass der Tee aus China stammt und dort längst seit über tausend Jahren angepflanzt wird. Die Chinesen sind ebenfalls bekannt für ihre vielen Sorten. Ebenso der Jasmintee stammt aus dieser Zeit. Den Jasmintee benutzt man dazu um andere Teesorten noch im Geschmack zu verfeinern. Die Jasminblüten haben die Eigenart, dass ihr Duft erst am Abend seinen Höhepunkt erreicht. Demzufolge werden sie auch erst am Abend gepflückt. Es existieren drei Möglichkeiten den Duft der Jasminblüten auf die Teeblätter zu übertragen. Die eine Chance ist das gemeinsame Trocknen der Teeblätter mit den Blüten. Bei der anderen werden die Teeblätter mit dem Aroma der Blüten bedampft während bei der letzten Möglichkeit die Teeblätter gemeinsam mit den Blüten gelagert werden. Es existieren Experten die behaupten, dass das die beste Beschaffenheit ergibt.

Weil die Herstellung von Jasmin Tee ein schwer verständliches Verfahren ist, wird es lediglich von Leuten mit langjähriger Erfahrung angewendet. Als Basis steht zu Beginn ein grüner Tee oder Oolong. Wie bereits angesprochen werden die Jasmin Blüten am frühen Abend gepflückt wobei es ebenfalls Fachleute gibt die sie bei Mondschein ernten. Anfangs werden die Blüten eins bis drei Tage unter die Teeblätter gemischt. Zwischendurch werden die welken Blüten immer wieder durch frische ausgetauscht. Andere Experten wiederum ziehen das Dämpfen der Teeblätter mit dem Duft der Jasminblüten vor. Es gibt viele Sorten Jasmin Tee wobei die bekanntesten Sorten die Drachen Phoenix Kugeln, der China Jasmin Chung Hao, der Jasmintee China und der Jasmintee Finest Superior Yin Hao sind. Das Verfahren, die Blüten zum Tee zu legen und mehrmals zu wechseln, wurde bei den Drachen Phoenix Kugeln angewandt. Die Kugeln werden aus den Blättern geformt. Sie enthalten ein fruchtig-zartes Aroma. Einen sehr feinen Geschmack hat der Jasmintee China der beim Aufguss zwischen gelb und orange erscheint. Der Jasmintee Finest Superior Yin Hao hinterlässt einen sehr erfrischenden Nachgeschmack.

Die optimale Entfaltung des Duftes und des Geschmacks kann natürlich nur stattfinden durch die zutreffende Zubereitung. Am wichtigsten ist erst einmal das Wasser. Es muss gefiltert sein damit es keinen Kalk mehr aufweist. Pro Tasse nimmt man einen gehäuften Teelöffel voll. Das Wasser zum Aufbrühen darf dabei nicht heißer als 80° Grad sein. Ist das Wasser zu heiß wird der Tee bitter und verliert seinen Duft. Man kann allerdings ebenso eine kleine Zeremonie daraus machen in dem man den Tee vorab bloß soweit mit Wasser übergießt, dass er gerade bedeckt ist. So lässt man ihn eine halbe Minute ziehen und gießt ihn danach mit 80° heißem Wasser auf. Bei den Zeiten über das Ziehen gehen indes die Meinungen auseinander. Die einen sprechen von bestenfalls zwei Minuten während die anderen vier bis sechs Minuten vorziehen. Man kann den Tee ohne weiteres mehrmals aufgießen wobei jedes Mal eine halbe Minute addiert werden sollte. Es ist bloß zweifellos dass dem grünen Tee auf Grund seiner Inhaltsstoffe eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Neben Mineralien aller Art sind ebenfalls noch die Vitamine C, A und B12 präsent. Grüner Tee Jasmin hat positiven Einfluss auf den Blutdruck und verhindert arterielle Erkrankungen. Obendrein behindert er Vorgänge die Krebs auslösen können. Er beschleunigt den Fettabbau und wird deshalb gerne zu schweren Speisen gereicht. Jedweder kann bestätigen dass der Duft einer frisch zubereiteten Tasse Jasmin Tee atemberaubend ist und entspannend wirkt. Was entspannend wirkt hat auch eine positive Wirkung auf die Psyche und sorgt für den Abbau von Stress. Das haben die Chinesen und Japaner schon lange begriffen und vollziehen die Zubereitung des Tees als eine Zeremonie. Allerdings muss man auch wissen dass Tee Koffein birgt weswegen man ihn nicht direkt vor dem Schlafengehen trinken soll. In der Werbung für Abnehmmittel taucht er leider auch auf und wird dort als Wundermittel angepriesen. Dass ist er sicherlich nicht und derartige Reklame ist eher als Marketingmaßnahme zu verstehen.

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