Donnerstag, 13. Dezember 2012

Hochmoderne Kunstlinsen mit spezifischen Oberflächen, Filtern und optischen Geometrien erlauben Kataraktchirurgie nicht traumatische Augenoperationen, die die Sehkraft wieder herstellen können. Je nachdem, wie die erforderlichen Besonderheiten aussehen, werden diese Faktoren individuell ausgerichtet. Moderne Schnitttechniken ermöglichen Schnitte von maximal 2 mm, wodurch gute Ergebnisse mit minimalem Risiko gewährleistet werden können. Außerdem kommt bei der Augenoperation eine moderne Instrumenten-Serie zum Einsatz. Diese kommen nur einmal zum Einsatz, damit der Hygienestandard so hoch wie möglich ist. Ebenso nutzt die Kataraktchirurgie spezielle, multifokale und torische Kunstlinsen mit komplexen asphärischen Optiken. Auf diese Weise ist man im Anschluss an die Operation nicht mehr auf eine Brille angewiesen.

Durch seine flexible Augenlinse kann das menschliche Auge verschiedene Entfernungen fokussieren. Der fachliche Ausdruck für diesen Prozess heißt Akkommodation. Personen können im Alter die Fähigkeit verlieren, auf bestimmte Entfernungen scharf zu sehen, da die Flexibilität der Augenlinse mit der Zeit nachlässt. Mit herkömmlichen monofokale Intraokularlinsen war bisher lediglich die Korrektur Sehkraft in einem Entfernungsbereich möglich. Durch die akkommodative Intraokularlinse wird die Akkommodation der Augenlinse des Menschen reproduziert, wodurch die Sehkraft im Idealfall vollständig zurückkehrt.

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