Dienstag, 20. November 2012

Die ersten Aufzeichnungen über Jasmintee stammen aus China aus der Zeit um das Jahr 1000. Es existierten freilich schon viele andere hochwertige Teesorten, aber man wollte sie im Geschmack noch verfeinern. Der intensive und liebliche Duft der Jasminblüten erreicht seinen Höhepunkt erst am Abend. Demzufolge wird er ebenfalls erst am Abend gepflückt. Bei der Fabrikation unterscheidet man zwei Möglichkeiten, die gemeinsame Trocknung der Teeblätter mit den Blüten oder das Bedampfen der Teeblätter mit dem Duft der Blüten. Eine andere Variante ist die gemeinsame Lagerung der Teeblätter und der Blüten. Das soll die beste Güte ergeben.

Weil die Fabrikation von Jasmin Tee ein komplexes Verfahren ist, wird es nur von Leuten mit langjähriger Erfahrung angewendet. Als Grundlage steht zu Anfang ein grüner Tee oder Oolong. Wie schon angeführt werden die Jasmin Blüten am frühen Abend gepflückt wobei es ebenso Fachleute gibt die sie bei Mondschein pflücken. Zunächst werden die Blüten eins bis drei Tage unter die Teeblätter gemischt. Zwischendurch werden die welken Blüten immer wieder durch frische ersetzt. Andere Experten wiederum ziehen das Dämpfen der Teeblätter mit dem Duft der Jasminblüten vor.

Die bekanntesten Sorten sind die Drachen Phoenix Kugeln, der China Jasmin Chung Hao, der Jasmintee China und der Jasmintee Finest Superior Yin Hao. Bei den Drachen Phoenix Kugeln wurde die Routine angewandt, die Blüten zum Tee zu legen und mehrfach auszusortieren. Anschließend werden die Blätter zu kleinen Kugeln geformt die ein zart-fruchtiges Aroma enthalten. Der Jasmintee China ist sehr fein und ergibt einen gelben bis orangen Aufguss. Sehr erfrischend im Nachgeschmack dagegen ist Jasmintee Finest Superior Yin Hao.

Die bestmögliche Entfaltung des Duftes und des Geschmacks kann gewiss nur stattfinden durch die wahre Zubereitung. Am wichtigsten ist vorab das Wasser. Es muss gefiltert sein damit es keinen Kalk mehr enthält. Pro Tasse nimmt man einen gehäuften Teelöffel voll. Das Wasser zum Aufbrühen darf dabei nicht heißer als 80° Grad sein. Ist das Wasser zu heiß wird der Tee bitter und verliert seinen Duft.

Man kann allerdings ebenfalls eine kleine Zeremonie daraus machen in dem man den Tee anfangs bloß soweit mit Wasser übergießt, dass er gerade bedeckt ist. So lässt man ihn eine halbe Minute ziehen und gießt ihn danach mit 80° heißem Wasser auf. Bei den Zeiten über das Ziehen gehen indes die Meinungen auseinander. Die einen sprechen von höchstens zwei Minuten während die anderen vier bis sechs Minuten vorziehen. Man kann den Tee ohne weiteres mehrmals aufgießen wobei jedes Mal eine halbe Minute addiert werden sollte.

Es ist bloß selbstverständlich dass dem grünen Tee infolge seiner Inhaltsstoffe eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Neben Mineralien aller Art sind auch noch die Vitamine C, A und B12 präsent. Grüner Tee Jasmin hat positiven Einfluss auf den Blutdruck und wehrt ab arterielle Erkrankungen. Überdies behindert er Prozesse die Krebs auslösen können. Er beschleunigt den Fettabbau und wird deswegen gerne zu schweren Speisen gereicht.

Jedweder kann bestätigen dass der Duft einer frisch zubereiteten Tasse Jasmin Tee atemberaubend ist und entspannend wirkt. Was entspannend wirkt hat ebenfalls eine positive Wirkung auf die Psyche und sorgt für den Abbau von Stress. Das haben die Chinesen und Japaner längst lange erkannt und vollziehen die Zubereitung des Tees als eine Zeremonie. Freilich muss man ebenfalls wissen dass Tee Koffein aufweist weshalb man ihn nicht direkt vor dem Schlafengehen trinken soll. In der Reklame für Abnehmmittel taucht er leider auch auf und wird dort als Wundermittel angepriesen. Dass ist er sicherlich nicht und derartige Reklame ist eher als Marketingmaßnahme zu verstehen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen