Samstag, 10. November 2012

Die ersten Aufzeichnungen über Jasmintee stammen aus China aus der Zeit um das Jahr 1000. Es existierten allerdings längst viele andere hervorragende Teesorten, aber man wollte sie im Geschmack noch verfeinern. Der intensive und liebliche Duft der Jasminblüten erreicht seinen Höhepunkt erst am Abend. Daher wird er ebenso erst am Abend geerntet. Bei der Herstellung unterscheidet man zwei Möglichkeiten, die gemeinsame Trocknung der Teeblätter mit den Blüten oder das Bedampfen der Teeblätter mit dem Aroma der Blüten. Eine andere Variante ist die gemeinsame Lagerung der Teeblätter und der Blüten. Das soll die beste Qualität ergeben. Die Fabrikation von Jasmin Tee ist ein kompliziertes Unterfangen weil dazu viel Erfahrung erforderlich ist. Man wählt vorab als Grundlage einen grünen Tee oder Oolong. Gepflückt wird der Jasmin Tee am frühen Abend auf der Höhe seines Aromas. Andere wiederum favorisieren das Pflücken beim Mondschein. Damit die Teeblätter den Jasminduft akzeptieren werden die Blüten eine gewisse Zeit zwischen den Teeblättern gelagert. Das können eins bis drei Tage sein, wobei die verwelkten Blüten immer wieder durch neue ausgetauscht werden. Auf der anderen Seite gibt es Teeexperten die das Dämpfen der Blätter mit Jasmin Blüten vorziehen. Die bekanntesten Sorten sind die Drachen Phoenix Kugeln, der China Jasmin Chung Hao, der Jasmintee China und der Jasmintee Finest Superior Yin Hao. Bei den Drachen Phoenix Kugeln wurde die Routine angewandt, die Blüten zum Tee zu legen und mehrmals auszusortieren. Anschließend werden die Blätter zu kleinen Kugeln angefertigt die ein zart-fruchtiges Aroma enthalten. Der Jasmintee China ist sehr fein und ergibt einen gelben bis orangen Aufguss. Sehr erfrischend im Nachgeschmack dagegen ist Jasmintee Finest Superior Yin Hao.

Die optimale Entfaltung des Duftes und des Geschmacks kann gewiss nur stattfinden durch die zutreffende Zubereitung. Am wichtigsten ist erst einmal das Wasser. Es muss gefiltert sein damit es keinen Kalk mehr enthält. Pro Tasse nimmt man einen gehäuften Teelöffel voll. Das Wasser zum Aufbrühen darf dabei nicht heißer als 80° Grad sein. Ist das Wasser zu heiß wird der Tee bitter und verliert seinen Duft. Eine andere Art der Zubereitung mutet längst wie eine kleine Zeremonie an. Man gibt den Tee in eine Tasse und bedeckt ihn gerade mit Wasser. Nachdem der Jasmintee eine halbe Minute gezogen hat gießt man ihn mit 80 Grad heißem Wasser auf. Darüber wie lange der Tee ziehen soll, gibt es keine einhellige Ansicht. Während die einen die Ansicht vertreten dass grüner Tee Jasmin bestenfalls zwei Minuten ziehen soll während andere den Tee lieber vier bis sechs Minuten ziehen lassen wollen. Jasmin Tee ist sehr ergiebig weshalb man ihn mehrmals aufgießen kann. Man muss dagegen bei jedem weiteren Aufguss eine halbe Minute dazu rechnen.

Die gesundheitsfördernde Wirkung von grünem Tee ist allgemein vertraut und auf diese Weise ebenfalls die von grüner Tee Jasmin. Dieser weist auf neben den Vitaminen C, A und B12 ebenfalls noch viele Mineralien aller Art. Gleichfalls soll der ebenfalls enthaltene Stoff Tanin den Alterungsprozess aufhalten. Weiteren positiven Einfluss hat grüner Tee Jasmin auf den Blutdruck und arterielle Erkrankungen, sowie die Minderung von Krebs, beziehungsweise auf Prozesse die Krebs auslösen können. Grüner Tee und Jasmin Tee wird auch häufig zu schweren Speisen getrunken weil er den Fettabbau unterstützt. Nicht zuletzt hat grüner Tee Jasmin eine positive Wirkung auf die Psyche. Das einzigartige Aroma einer frisch zubereiteten Tasse Jasmin Tee betört die Sinne und wirkt entspannend. Das ist schon mal die Basis für den Abbau von Stress. Nicht umsonst praktizieren die Japaner und Chinesen die Teezubereitung als eine Zeremonie. Der Tee sollte indes ebenso nicht zu spät am Abend getrunken werden, weil er durch seinen Anteil an Koffein anregend wirkt. Vielfach wird grüner Tee Jasmin ebenso als Wundermittel zum Abnehmen angepriesen. Das ist jedoch nicht dokumentiert und scheint ebenfalls bloß eine Marketingmaßnahme zu sein.

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