Dienstag, 10. Januar 2012

Die Anfänge der Fotografie

Vor etwa 150 Jahren wurde es zum ersten Mal möglich Bilder mit Licht auf einen Hintergrund zu bannen. Man benannte diese Tätigkeit als fotografieren.

DieseZusammenstellung stammt aus den griechischen Worten „photos“ = Licht und „graphein“ = zeichnen = ein Abbild erzeugen mit Licht. Bis heute hat sich nichts verändert an dieser Verfahrensweise.

Nur die eingesetzten Oberseiten und deren Größen haben sich ständig dem zeitgemäßen Stand der Technik angepasst. Die großen Platten aus Glas die man zu Beginn nahm, harmonisierten sich auf das bis heute verwendeten Maß von 34mm x 36mm.

Auch das Grundmaterial erlebte einen Wechsel von der Platte aus Glas via einen Rollfilm bis hin zum aktuell gebrauchten Chip in einer Digitalkamera. Überhaupt war die Entwicklung der Digitalkamera eine große Zäsur in der Fotografie.

Am Anfang der Fotografie war jedes Bild nur einmal vorkommend, das heißt, es existierte einzig dieses eine Original. Es gelang erst nach und nach Abbildungen, beziehungsweise Positive, durch chemische Prozeduren davon zu erzeugen. In der heutigen Zeit sind diese Methoden den meisten jungen Menschen nicht mehr bekannt. Man ist es gewohnt, mit Digitalkameras Bilder fast unerschöpflich in der Zahl und praktisch unabhängig von den herrschenden Lichtverhältnissen zu erzeugen.

Bei dieser Form der Fotografie entsteht das Foto digital auf einem lichtempfindlichen Chip und nicht auf einem chemisch preparierten vorbehandelten Material. Aus diesem Grund Digitalkamera. Und wie uns allen bekannt ist, können digitale Daten ohne Verlust von Qualität beliebig oft verfielfältigt und versandt werden. Man kann Fotos mit Fingerprints vergleichen der Person die sie produziert hat. Der Unterschied ist allerdings, dass sie dem Fotografen nicht unmittelbar zugeordnet werden können.

Falls ein Sonnenuntergang im selben Moment von 10 Personen vom gleichen Ort mit derselben Digitalkamera abgelichtet wird, sind alle Ergebnisse vergleichbar, aber nicht gleich. Es existieren einfach zu viele unterschiedliche Kriterien die Einfluss nehmen. Um nur ein paar anzuführen wie Bildausschnitt, Lichtstärke, Lichtrichtung, Objektiv, Speichermedium und nicht zu vergessen der Fotoaparat. Einen neuen Hype bekam das fotografische Gewerbe durch das Aufkommen der Digitalkamera.

Es gibt sie in vielen Modifikationen, startend von der kleinsten für die Handtasche bis zur voluminösen DSLR Kamera (digital single lens reflex), auch als Spiegelreflex bekannt. Beim Erstellen der Bilder sollten gewisse Basisregeln beachtet werden damit sich die Betrachter der Bilder nicht gelangweilt abwenden. Es gibt genügend Gelegenheiten sich die notwendigen Kenntnisse über die unterschiedlichsten Wege anzueignen. An einem Fotokurs teilzunehmen ist gleichwohl immer noch der beste Weg. Bei einem Fotokurs werden die notwendigen Grundkenntnisse und die Praxis durch einen routinierten Lehrer vermittelt. Von Vorteil dabei ist die sofortige Überprüfung der Ergebnisse und Korrektur der Fehler.

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